Rund um den Glockenturm 10/11 2026

Oktober / November 2026 Gratulation Neue Betreuungskräfte nach §53b Wir fragen die Stars! Diesmal mit der Schauspielerin Janine Kunze 12/25 01/26 / Telefonbetrug mittels künstlicher Intelligenz Der digitale »Enkeltrick«

2 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Editorial Liebe Leserinnen und liebe Leser, 2027 wirft seine Schatten voraus und die ersten Weichen für kommendes Jahr werden gestellt. Wir sind bereits fleißig in der Planung unserer Jubiläumsfeierlichkeiten und der Veranstaltungen des kommenden Jahres. Doch beschäftigen wir uns auch mit der Frage nach der Pfarrstelle im Hospital, denn sowohl Frau Wilhelm-Kirst als auch Frau Born gehen absehbar in den wohlverdienten Ruhestand; auch Herr Gutzeit wird seine Tätigkeit im HzHG einstellen. Im Hintergrund wird bereits geplant und organisiert, damit auch im kommenden Jahr trotz dieser Veränderungen eine seelsorgerische Betreuung in unserem Haus gewährleistet ist. Erste Informationen von Probst Dr. Vetter finden Sie in diesem Heft. Auch in unserer Beratungsstelle für gesundheitliche Vorsorgeplanung (GVP) hat sich etwas getan. Frau Bork – viele kennen sie noch aus ihrer Arbeit in Haus Hortensie – verstärkt nun das Beratungsteam. Die beiden Kolleginnen bieten unseren Senioren aus der stationären Langzeitpflege eine wertvolle Unterstützung rund um das Thema Selbstbestimmung im Krisenfall. Ansonsten nutzen wir den Raum im aktuellen Heft für viele Tipps und Hinweise: Sei es zum Thema Betrug mittels KI-generierter Stimmen oder der ersten Planung einer pflegerischen Betreuung. Und zu guter Letzt möchte ich selbstverständlich den frischgebackenen Betreuungskräften nach § 53b noch meinen Glückwunsch zur bestandenen Fortbildung aussprechen. Ich freue mich sehr über Ihr Engagement und Ihren Einsatz bei uns. Damit wünsche ich Ihnen nun viel Vergnügen bei der Lektüre der neuen Ausgabe des »Glockenturms«. Michael Kröger Vorsitzender des Vorstands

3 Inhalt In diesem Heft Oktober/November 2026 Editorial .................................................... 02 Moment mal Ein Stück des Weges .............................. 04 Gut zu wissen Neue Wege in der Seelsorge ................. 05 Titelgeschichte Der digitale »Enkeltrick« ...................... 06 Leben bei uns Fünf weitverbreitete Irrtümer ............. 08 Ausflug an die Nordsee .......................... 19 Acht neue Betreuungskräfte ................ 19 Gemeinsames Singen ............................. 23 Das spannende Projekt »DigiLab« ....... 23 GVP-Beratung .......................................... 27 Wir fragen die Stars! Interview mit Janine Kunze ................. 12 Veranstaltungen Die Porzellanmalerei ............................. 10 Kinovergnügen ....................................... 10 Traditioneller Wintermarkt .................. 11 Ballettschule zu Gast ............................ 11 Veranstaltungsübersicht zum Heraustrennen ..................... 15 – 18 Freundeskreis .......................................... 24 Meditative Musik ................................... 26 Aus dem Quartier Buchvorstellungen .................................. 20 Herbstfarben-Shoppen .......................... 26 Genuss Aus dem Parkrestaurant ........................ 21 Rätselspaß »Herbsträtsel« ......................................... 28 Gewinner des letzten Rätsels .............. 28 Geburtstage und Jubiläen .................... 30 Services ..................................................... 30 Kontaktadressen .................................... 31 Impressum ............................................... 31 Schreiben Sie uns! Unseren Redaktionsbriefkasten finden Sie am Empfang des Kundenzentrums. Fünf Empfehlungen aus der stationären Pflege 8

4 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Moment mal! Weggefährten Ein Stück des Weges »Los geht’s.« Wir sind am Edersee in Urlaub. Und für heute Abend haben wir uns ein Konzert herausgesucht. Der Dresdner Universitätschor ist auf Sommerreise genau wie wir. Mit Fahrrädern erkunden sie den Nationalpark Edersee und an verschiedenen Orten geben sie in den Kirchen ein Konzert. So auch heute in der Nikolauskirche in Waldeck-Sachsenhausen. Da fahren wir hin. Natürlich wie es immer so ist – es könnte ja einen Stau geben oder andere Schwierigkeiten auf dem Weg – sind wir sehr früh da. So können wir uns das Städtchen anschauen und wir haben die freie Auswahl der Plätze in der Kirche. Von unserer Bankreihe haben wir einen schönen Blick auf den Innenraum. Der Chor ist angebaut und gotisch, das Kirchenschiff hat romanische Anklänge. So schaue ich und fühle mich wohl. So viele Menschen haben hier ihr Leben und ihren Glauben geteilt. Das Konzert heute hat die Überschrift: »Weggefährten«. Während ich so sitze, denke ich über dieses Wort nach. Weggefährten – zusammen ein Stück des Weges gehen. Vertraut sein und doch wissen, es ist nur ein Stück des Weges. Gerade denke ich viel über Abschied und gemeinsame Wege nach – kurz vor der Pensionierung. Meine Gedanken gehen zurück in meine Zeit als Pastorin – wie war das mit meinen Weggefährten an den verschiedenen Orten? Gesichter und Geschichten fallen mir ein. Die Entscheidungen und Wege, die mich nach Hamburg führten. So vieles geht mir hier in der Kirche durch den Kopf – Erinnerungen und Begegnungen. Da gehen die Türen auf und der Chor zieht ein mit einem Lied zum Lobe Gottes und ich bin gerührt. Schön, in der Kirche zu sein und zu spüren: Gott umfängt unser Leben und Wirken. Der Chor singt schön – auch Weggefährten für diesen Augenblick. Die Stimmen drücken aus, woran wir glauben. So loben und preisen sie, aber auch der Ernst des Glaubens hat Platz und der Dank. So danke ich dort in der Kirche für die vielen Begegnungen, die mir geschenkt wurden. Viele Erlebnisse und Gespräche mit Konfirmanden, mit Taufeltern, mit Kolleginnen und Kollegen, bei Hochzeiten, bei Beerdigungen, in der Seelsorge. Gemeinsam unterwegs als Weggefährten, die ihr Herz und ihren Glauben teilen. Danke für diese Zeit. Dann wird es weltlich und des »Jägersruh« tönt durch die Kirche. Und so kommt eine Melodie vom Sommergottesdienst im Hospital zum Heiligen Geist in meinen Sinn und ich summe ganz leise: Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein; sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand. n Katharina Born

5 Gut zu wissen Seelsorge im Hospital zum Heiligen Geist Neue Wege in der seelsorg- lichen Begleitung Zum Ende des Jahres 2026 geht Pastorin Wilhelm- Kirst in den Ruhestand. In einem feierlichen Gottesdienst am 4. Advent, 20. Dezember 2026 um 14.30 Uhr, verabschieden wir sie aus Ihrem Dienst. In diesem Gottesdienst nehmen wir auch Abschied von Pastorin Katharina Born und Prädikant Herrn Wolfgang Gutzeit. Viele verbinden gute Erfahrungen mit den Gottesdiensten im Festsaal des Hospitals, tröstlichen Worten bei Trauerfeiern, stärkenden Gesprächen und reichen Begegnungen in der Kapelle. Deshalb bedeuten diese Abschiede für die seelsorgliche Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner des Hospitals eine Zäsur. Zumal die volle Pfarrstelle, die derzeit Pastorin Wilhelm-Kirst innehat, nicht wieder besetzt wird. Viele werden davon gehört haben: In der Evangelischen Kirche herrscht ein Mangel an Pastorinnen und Pastoren. Deshalb werden vielerorts, so auch im Hospital zum Heiligen Geist, eigene Pfarrstellen gestrichen. Das sind insgesamt schmerzvolle Entwicklungen. Der Kirchenkreis Hamburg-Ost, das Kollegium der Oberalten und der Vorstand des Hospitals stehen somit vor der Aufgabe, das Konzept zur seelsorglichen Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden des Hospitals anzupassen. Für diese wichtige Aufgabe hat der Kirchenkreis Pastor Ulrich Thomas gewinnen können. Pastor Thomas war zuletzt in der Kirchengemeinde Alsterbund tätig. Er wird vom 1. Dezember 2026 für knapp zwei Jahre mit einer halben Stelle am Hospital arbeiten. Zu seinen dringenden Aufgaben gehört die Organisation eines ehrenamtlichen Netzwerks für seelsorgliche Aufgaben und Dienste am Hospital. Im Bereich der Gottesdienste werden etwa auch die Hamburger Hauptkirchen vermehrt Aufgaben übernehmen. Wir werden also mit vereinten Kräften den Übergang gestalten. n Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter

Titelgeschichte 6 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Künstliche Intelligenz und digitale Enkeltricks Vertraute Stimme, die betrügt Was Künstliche Intelligenz eigentlich ist Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist ein Computerprogramm, das aus riesigen Mengen an Daten lernt, Muster zu erkennen und selbst neue Inhalte zu erzeugen. Es kann Texte schreiben, Bilder malen, Musik komponieren. Und es kann Stimmen und Gesichter täuschend echt nachbilden. Genau diese letzte Fähigkeit nennt man »Deepfake«. Der Name setzt sich zusammen aus »Deep Learning«, einer Lernmethode der KI, und »Fake«, also Fälschung. Ein Deepfake ist demnach eine künstlich erzeugte Stimme, ein künstlich erzeugtes Video oder Bild, das täuschend echt wirkt, obwohl es nie so stattgefunden hat. Vor wenigen Jahren brauchte man dafür noch teure Technik und viel Fachwissen. Heute reicht oft eine kurze Sprachaufnahme von wenigen Sekunden, um eine Stimme nachzubilden. Solche Aufnahmen finden Betrüger leicht auf Social Media, in Sprachnachrichten oder sogar auf dem Anrufbeantworter. Der neue Enkeltrick Der klassische Enkeltrick ist vielen bekannt. Ein angeblicher Enkel ruft an, behauptet, in einer Notlage zu sein, und bittet um Geld. Früher erkannte man solche Anrufe oft an einer fremd klingenden Stimme oder einer unglaubwürdigen Geschichte. Diese Sicherheit gibt es nicht mehr. Betrüger setzen inzwischen KI ein, um die tatsächliche Stimme eines Enkels oder einer Tochter nachzubilden. In einem bekannt gewordenen Fall überwies ein Vater in München mehrere Tausend Euro, weil er überzeugt war, seine Tochter habe einen Unfall verursacht. Ihre Stimme am Telefon war perfekt nachgeahmt. Sie selbst hatte nie angerufen. Umfragen zeigen, dass bereits ein spürbarer Teil der Menschen in Deutschland selbst oder über Bekannte mit solchen KI-Betrugsanrufen in Berührung gekommen ist. Die Zahl der besonders raffinierten Betrugsversuche mit Deepfakes ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, das bestätigen mehrere aktuelle Auswertungen von Sicherheitsbehörden und Fachinstituten. Nicht nur am Telefon Deepfakes tauchen nicht nur bei Anrufen auf. Auch gefälschte Videos verbreiten sich zunehmend im Internet. Bekannte Personen aus Fernsehen oder Politik werben darin scheinbar für Geldanlagen, Wundermittel oder Gewinnspiele. Das Gesicht ist echt, das Video jedoch wurde nie so aufgenommen. Solche Videos wirken glaubwürdig, weil ein bekanntes Gesicht automatisch Vertrauen schafft. Genau das machen sich Betrüger zunutze. Wer ein solches Video teilt oder auf den beworbenen Link klickt, landet häufig bei einer betrügerischen Anlageplattform oder einer gefälschten Internetseite. Woran Sie einen Deepfake erkennen Die gute Nachricht zuerst: Auch die beste KI hat Schwächen. Sie muss in Echtzeit reagieren, eine Geschichte konsistent halten und gleichzeitig Stimme oder Bild überzeugend wirken lassen. Genau an dieser Stelle entstehen kleine Fehler, die sich entlarven lassen. Bei einem Telefonanruf lohnt es sich, auf ungewöhnliche Pausen zu achten, auf eine leicht monotone Sprachmelodie oder auf Antworten, die nicht ganz zur Frage passen. Wenn Sie eine gezielte Zwischenfrage stellen, etwa nach einem gemeinsamen Erlebnis, das nur der echte Enkel kennen kann, geraten viele Betrugsversuche schnell ins Wanken. Bei Ein Anruf am Nachmittag. Am anderen Ende: die Stimme der Enkelin, aufgelöst, in Tränen. Ein Unfall, eine Kaution, es müsse schnell gehen. Die Stimme klingt genau richtig, jede Betonung stimmt, sogar das leise Räuspern zwischendurch. Nur ist die Enkelin nie am Telefon gewesen. Genau solche Fälle häufen sich gerade in Deutschland. Und dahinter steckt Künstliche Intelligenz.

7 einem Video hilft ein Blick auf Details, die eine KI oft nicht sauber hinbekommt. Übergänge zwischen Haaren und Hintergrund wirken manchmal unscharf. Die Beleuchtung im Gesicht passt nicht immer zum Rest des Bildes. Auch die Lippenbewegungen stimmen bei genauem Hinsehen häufig nicht exakt mit dem Gesagten überein. Der wichtigste Schutz ist aber gar keine technische Detektivarbeit. Er liegt in einer einfachen Regel: Bei jeder dringenden Geldforderung am Telefon erst auflegen, dann die Person unter der bekannten, gespeicherten Nummer selbst zurückrufen. Ein Betrüger kann eine Stimme nachbilden, aber er kann nicht verhindern, dass Sie unabhängig nachfragen. Warum das gerade für unsere Bewohner wichtig ist Betrüger wählen ihre Ziele nicht zufällig. Ältere Menschen gelten häufig als besonders vertrauensvoll gegenüber Familienmitgliedern und reagieren in Notsituationen schnell mit Hilfsbereitschaft. Genau diese Eigenschaften, die eigentlich für ein gutes Miteinander stehen, nutzen Kriminelle gezielt aus. Hinzu kommt: Wer mit neuen Technologien weniger vertraut ist, hat es schwerer einzuschätzen, was heute technisch überhaupt möglich ist. Vor einigen Jahren klang die Vorstellung, eine fremde Stimme perfekt nachzubilden, nach Science Fiction. Heute ist es mit wenig Aufwand machbar. Dieses Wissen allein macht bereits vorsichtiger. Deshalb sprechen wir das Thema bei uns offen an; auch unsere Stadtteilpolizistin warnt in Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern genauso wie mit Angehörigen. Ein verabredetes Codewort innerhalb der Familie, das nur echte Anrufer kennen, schafft zusätzliche Sicherheit. Auch ein kurzes Gespräch darüber, dass solche Anrufe vorkommen können, nimmt vielen die Überraschung, falls es tatsächlich passiert. Wachsam bleiben, ohne misstrauisch zu werden Künstliche Intelligenz bringt viele Vorteile mit sich, in der Medizin, in der Pflege, im Alltag. Die Technik selbst ist nicht das Problem. Das Problem entsteht erst, wenn sie missbraucht wird. Ein gesundes Maß an Vorsicht schützt, ohne dass Sie deshalb jedem Anruf misstrauen müssen. Wer weiß, dass es diese Betrugsmasche gibt, lässt sich in dem entscheidenden Moment nicht mehr so leicht überrumpeln. Und genau dieser eine Moment des Innehaltens macht oft den Unterschied. Sprechen Sie mit Ihrer Familie darüber. Verabreden Sie ein Codewort. Und rufen Sie im Zweifel immer selbst zurück, bevor Sie Geld überweisen. Diese drei einfachen Schritte schützen mehr als jede Technik, die es je geben wird. Und wenn Sie mehr über KI und deren Anwendungen erfahren wollen, dann schauen Sie doch einfach mal in unserem Digitalcafé vorbei, wenn in den ErklärZeiten über KI gesprochen wird. Die Kolleginnen und Kollegen zeigen Ihnen dann auf ganz einfache Weise, wie diese Technik funktioniert. n Enno Olbrich

Leben bei uns 8 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Fünf weitverbreitete Irrtümer Was man über das Thema Seniorenpflege wissen sollte Irrtum 1: Zuhause ist immer die bessere Lösung Kaum ein Satz fällt so oft wie dieser: »Meine Mutter soll auf keinen Fall in eine Pflegeeinrichtung, sie soll zuhause bleiben.« Der Wunsch ist verständlich. Das eigene Zuhause steht für Sicherheit und Erinnerung. Aber häusliche Pflege ist keine automatische Garantie für ein besseres Leben. Sie hängt von der Wohnsituation ab, von der Verfügbarkeit von Angehörigen, von der Schwere der Erkrankung. Eine Wohnung im dritten Stock ohne Aufzug wird für einen Rollstuhlfahrer schnell zur Falle. Ein Angehöriger, der selbst berufstätig ist und rund um die Uhr Unterstützung leisten soll, erreicht irgendwann seine Grenze. Und diese Grenze schadet am Ende beiden Seiten. Häufig erleben wir, dass körperlich immobilere Menschen, die nur noch wenig soziale Kontakte pflegen konnten, nach der Zeit der Eingewöhnung in der Pflegeeinrichtung wieder deutlich agiler werden. Die richtige Frage lautet nicht »Zuhause oder Pflegeeinrichtung«. Sie lautet: Was braucht jemand ganz individuell, um sicher und würdevoll zu leben? Manchmal ist die Antwort ambulante Pflege. Manchmal eine Tagespflege oder eine stationäre Einrichtung. Alle drei können richtig sein, je nach Situation. Irrtum 2: Wer ins Pflegeheim zieht, gibt seine Selbstständigkeit auf Dieses Bild hält sich hartnäckig: enge Zimmer, feste Essenszeiten, keine eigenen Entscheidungen mehr. Pflegeeinrichtungen arbeiten anders. Bewohner entscheiden selbst, wann sie aufstehen, was sie essen, welche Angebote sie nutzen. Aktivierende Pflege bedeutet, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten statt sie durch Übernahme zu ersetzen. Eine Pflegefachkraft aus unserem Haus beschreibt es so: »Wir übernehmen nicht einfach, was jemand noch selbst kann. Wir fragen: Wie kann diese Person es weiterhin tun, vielleicht mit Hilfsmitteln oder etwas mehr Zeit?« Selbstständigkeit verschwindet nicht durch den Umzug in eine Einrichtung. Sie verschwindet, wenn niemand mehr danach fragt. Der Moment kommt oft plötzlich. Ein Sturz, ein Schlaganfall oder einfach der schleichende Verlust von Kraft, den man lange verdrängt hat. Dann stehen Familien vor Fragen, auf die sie keine Antwort haben. Und sie greifen zu dem, was sie kennen: Aussagen von Nachbarn, halbwahre Geschichten aus dem Bekanntenkreis, Schlagzeilen aus dem Internet. Das Problem: Viele dieser Annahmen stimmen nicht. Und falsche Annahmen führen zu falschen Entscheidungen, oft in einer Zeit, in der wenig Kraft für Umwege bleibt. Wir haben mit unserem Pflegeteam gesprochen und die fünf Irrtümer gesammelt, die uns am häufigsten begegnen.

9 Irrtum 3: Pflegebedürftigkeit betrifft nur sehr alte Menschen Viele Familien denken erst an Pflege, wenn ein Angehöriger neunzig wird. Dabei kann Pflegebedürftig- keit in jedem Lebensalter entstehen. Ein Schlaganfall mit fünfzig. Ein Unfall mit dreißig. Eine fortschreitende Erkrankung mit sechzig. Das Durchschnittsalter bei Pflegebeginn liegt deutlich niedriger, als viele annehmen. Diese Fehleinschätzung hat Folgen. Wer glaubt, das Thema sei erst in ferner Zukunft relevant, informiert sich zu spät über Vorsorgevollmachten, Pflegegrade oder Unterstützungsangebote. Und im Ernstfall bleibt keine Zeit mehr, sich in Ruhe einzulesen und eine gute Entscheidung zu treffen. Unser Rat: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema, bevor Sie es müssen. Eine Vorsorgevollmacht kostet eine Stunde Zeit, die sehr gut investiert ist. Irrtum 4: Die Pflegeversicherung übernimmt die kompletten Kosten Diese Annahme sorgt für den größten Schrecken, wenn die erste Rechnung kommt. Die Pflegeversicherung ist eine Teilkasko, keine Vollkasko. Sie deckt einen Anteil der Kosten, abhängig vom Pflegegrad. Der Rest, der sogenannte Eigenanteil, bleibt bei den Betroffenen oder ihren Familien. Bei stationärer Pflege kommen zusätzlich Unterkunft und Verpflegung dazu, die grundsätzlich privat zu tragen sind. Reicht das eigene Einkommen nicht aus, springt unter bestimmten Voraussetzungen das Sozialamt ein. Wer sich frühzeitig beraten lässt, etwa bei einer Pflegeberatung oder direkt bei uns im Kundenzentrum, vermeidet böse Überraschungen. Die Kosten ver- schwinden dadurch nicht. Aber sie werden planbar. Irrtum 5: Die Angehörigen müssen die Pflege allein stemmen Der stille Irrtum, der am meisten Schaden anrichtet. Viele Söhne und Töchter übernehmen die Pflege ihrer Eltern, weil sie glauben, es gehöre sich so. Sie reduzieren ihre Arbeitszeit, verzichten auf Urlaub, schlafen schlecht. Nach einigen Jahren sind sie selbst erschöpft, manche gesundheitlich am Ende. Pflege ist keine Aufgabe, die eine Person allein tragen sollte. Es gibt Entlastungsangebote wie Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Tagespflege, die genau für diese Situation gedacht sind. Sie geben pflegenden Angehörigen Zeit zum Durchatmen, ohne dass die Versorgung leidet. Wer sich Unterstützung holt, versagt nicht. Wer sich zu spät Unterstützung holt, riskiert, selbst zum Pflegefall zu werden. Was bleibt? Fünf Irrtümer, ein gemeinsamer Kern: Gute Entscheidungen in der Pflege brauchen gute Informationen, und zwar rechtzeitig. Sie müssen diese Entscheidungen nicht allein treffen. Die Kolleginnen und Kollegen in unserem Kundenzentrum beraten Sie, bevor die Situation zur Krise wird. Sprechen Sie uns an, wenn Fragen aufkommen. Früh ist immer der bessere Zeitpunkt als zu spät. n Sylvia Benke

Veranstaltungen Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des »weißen Goldes«! Caroline Liebing, Geschäftsführerin der Porzellanwerkstatt Hamburg, lädt zu einem besonderen Nachmittag rund um die Kunst der Porzellan- und Keramikmalerei bei uns in den Festsaal ein. In einem anschaulichen Vortrag nimmt sie die Teilnehmenden mit auf eine spannende Reise: Von den Ursprüngen des Porzellans in China über seine große Bedeutung für Europa bis hin zur heutigen handwerklichen Praxis in ihrer Werkstatt. Frau Liebing hat über längere Zeit in China gearbeitet und ist u. a. auch im Museum für Kunst und Gewerbe tätig. Sie vermittelt ihr Wissen lebendig und mit viel Leidenschaft. Im Anschluss an den Vortrag wird es kreativ: Gemeinsam 10 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Workshop zum Thema Porzellan für Interessierte Die Porzellanmalerei gestalten die Teilnehmenden ihre eigenen Keramikstücke. Nach dem Workshop werden die Werke in ihrer Werkstatt gebrannt und später fertiggestellt ausgeliefert. Die Teilnahme kostet pro Person 26,- €. (Dauer: ca. 2 Stunden) Ein inspirierender Nachmittag voller Geschichte, Handwerk und Kreativität. Anmeldung erfolgt über die Rezeption. n kp Wann: Dienstag, 13. Oktober 2026, 15.00 Uhr Wo: Foyer Festsaal Kosten: 26,- € (vor Ort zu zahlen) Porzellan-Workshop Kinovergnügen mit einem ganz besonderen Film »Ach, diese Lücke …« Mit freundlicher Unterstützung durch: Wann: Dienstag, 20. Oktober 2026, 15.00 Uhr Wo: Festsaal Kosten: 8,- Euro p. P. Kinovergnügen Der 20-jährige Joachim wird überraschend an einer renommierten Schauspielschule in München aufgenommen. Für die Dauer seines Studiums zieht er zu seinen exzentrischen Großeltern. Während seine Großmutter, eine ehemalige Schauspielerin, voller Charme und Eigenheiten ist und sein Großvater als Philosoph seine ganz eigenen Rituale pflegt, erlebt Joachim einen ebenso skurrilen wie liebevollen Familienalltag. Zwischen humorvollen, absurden und berührenden Momenten lernt Joachim, dass Schauspiel nicht nur das Darstellen anderer Menschen bedeutet, sondern auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen. n kp

11 Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2026, 10.00 Uhr – 12.00 Uhr Wo: Foyer Festsaal Nur für Mieter:innen & Bewohner:innen Exklusiver Vorverkauf Vorverkauf für das »Hamburg Ballett« startet Ballettschule zu Gast Ein ganz besonderes kulturelles Highlight erwartet Sie am Samstag, den 28. November: Bereits zum 22. Mal ist die Ballettschule des Hamburg Ballett zu Gast. Freuen Sie sich auf zwei beeindruckende Aufführungen, bei denen die Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler ihr außergewöhnliches Können auf der Bühne unseres Festsaals präsentieren. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer absolvieren ihre Ausbildung an einer der renommiertesten Ballettschulen Europas und begeistern Jahr für Jahr mit Ausdruck, Eleganz und höchster tänzerischer Qualität. Charmant und unterhaltsam wird die Veranstaltung erneut von Gigi Hyatt moderiert, auf deren Mitwirkung wir uns ganz besonders freuen. Der Vorverkauf für Bewohner:innen und Mieter:innen des Hospital zum Heiligen Geist beginnt am Donnerstag, 22. Oktober 2026 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Foyer des Festsaal. Für alle weiteren Interessierten beginnt der Vorverkauf ab 27. Oktober an der Rezeption im Empfangszentrum. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karten und freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Balletttag im Hospital zum Heiligen Geist! n kp Wann: Samstag, 28. November 2026, 1. Vorstellung 15.30 Uhr 2. Vorstellung 18.00 Uhr Wo: Festsaal Veranstaltungstag Am Samstag, den 21. November, laden wir Sie herzlich zu unserem traditionellen Wintermarkt, von 11.00 ‒ 16.00 Uhr, in den Festsaal ein. Zahlreiche Aussteller mit liebevoll gefertigtem Kunsthandwerk, adventlichen Dekorationen, festlichen Adventsgestecken und vielen weiteren schönen Geschenkideen. Im Außenbereich erwartet Sie eine gemütliche Essmeile mit Sitzgelegenheiten. Für die passende musikalische Stimmung sorgt Busso mit entspannter Pianomusik und der Shantychor der Henneberg-Bühne. Wir danken Herzliche Einladung zum Event im November Traditioneller Wintermarkt dem Hamburg Airport für die freundliche Unterstützung. Verbringen Sie mit Ihren Liebsten einen stimmungsvollen Tag in vorweihnachtlicher Atmosphäre. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! n kp Wann: Samstag, 21. November 2026, 11.00 ‒ 16.00 Uhr Wo: Festsaal und Außenbereich Kosten: Freier Eintritt Wintermarkt Mit freundlicher Unterstützung durch:

12 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Unser heutiger Gast: Janine Kunze (52) Die einen kennen sie aus »Hausmeister Krause«, die anderen vielleicht aus der Serie »Heldt«. Eine Frau, der Humor genau so liegt wie Tiefsinnigkeit. Die Faszination für Menschen hat sie zu ihrem Beruf gemacht, wenn auch einst anders geplant. Wir begrüßen die bezaubernde Schauspielerin Janine Kunze. HzHG: Liebe Janine, was geht dir durch den Kopf, wenn Du an die Zeit von »Hausmeister Krause« zurückdenkst? Janine: Wirklich nur Positives! Es war eine ganz tolle und intensive Zeit in der ich wahnsinnig viel gelernt habe. Wir haben damals noch auf richtigem Film gedreht mit drei Kameras, was ein noch intensiveres Arbeiten bedeutete und uns viel abverlangt hat. Aber wirklich im positiven Sinne, denn das war meine erste Rolle. Schauspielerisch mit einem solchen großen Projekt zu starten, was dann auch noch einen solchen Riesenerfolg bei den Zuschauern hat, war ein wahres Geschenk! Dafür bin ich Tom Gerhardt bis heute dankbar, denn dieses Projekt trägt mich jetzt schon seit knapp 30 Jahren durch die Branche. HzHG: War es am Set so lustig wie man es sich als Zuschauer vorstellt? Janine: Wir haben wahnsinnig viel Spaß beim Dreh gehabt. Die Geschichten waren von Tom so großartig geschrieben, dass wir häufig Momente hatten, in denen wir uns einfach nicht mehr halten konnten und Tränen lachten. Irgendwie musste man sich dann aber auch schnell wieder fangen, denn jede Minute am Set kostet Geld und sorgt für Verzögerungen. Ich denke, wenn bei uns am Set schlechte Stimmung gewesen wäre, hätte sich das negativ auf das Ergebnis ausgewirkt und die Serie wäre nie so ein Erfolg geworden. Das hätten die Zuschauer gemerkt. HzHG: »Hausmeister Krause« war eine Art Theaterstück im Fernsehen. Wie kam es, dass Du dann später so selten auf Theaterbühnen standest? Janine: Mein Herz schlägt einfach schon immer für Film und Fernsehen. Ich liebe das Leben am Set, ich liebe die Teamarbeit und das Miteinander da. Glücklicherweise habe ich auch immer genügend Angebote bekommen und konnte so der Kamera treu bleiben. Der Theaterbühne abgeneigt bin ich aber dennoch nicht, denn der direkte Kontakt zum Publikum ist schon auch etwas sehr Besonderes. HzHG: Einige Jahre hast Du als Krankenschwester gearbeitet. Wie kam es, dass Du dann Schauspielerin werden wolltest? Janine: Schon als Kind habe ich Theater gespielt und in Kindermusicals mitgemacht. Da ich mich schon immer sehr für Menschen interessierte, hatte ich damals eine Ausbildung zur Krankenschwester angefangen, mit der Aussicht danach Medizin zu studieren. In dieser Zeit wurde ich dann fürs Modeln entdeckt und kam so zu einer Schauspielagentur. Dann nahm alles seinen Lauf und ich arbeitete während meiner Schauspielausbildung weiter als Krankenschwester auf Station. Dieser Job liegt mir einfach sehr, da er so nah am Menschen ist. Nun bin ich 52 und mit dem Medizinstudium, das eigentlich ursprünglich geplant war, wird es wohl nichts mehr. Trotzdem schlägt mein Herz noch sehr für diesen Beruf. Leben bei uns WIR FRAGEN DIE STARS!

13 HzHG: Was hast Du in der Zeit als Krankenschwester für Dein Leben lernen dürfen? Janine: Dieser Beruf hat mich menschlich sehr weitergebracht. Ich habe so viele Gespräche geführt, unterschiedlichste Charaktere kennengelernt und unzählige emotionale Momente miterleben dürfen. All dies hat mir später auch in meinem Beruf als Schauspielerin geholfen. Denn nur, wenn man wirklich offen für den Menschen an sich ist, kann man auch unterschiedliche Rollen spielen und sich in verschiedene Personen und deren Gefühle hineinversetzen. HzHG: Bezüglich Deines Alters warst Du immer sehr gelassen. Wieso hat Dich das Überschreiten der 50 so »irritiert«? Janine: Ja, die 50 hat mir Probleme gemacht. Weder mit 30 noch mit 40 hatte ich dieses Gefühl, aber die 5 davor hat mich in ein kleines Loch fallen lassen. Nicht zuletzt wegen der vielen Geschichten von Kolleginnen, die mir erzählten, dass es ab 50 etwas schwieriger wird. Aber es ist eben auch genau so. Die Rollenangebote in diesem Alter werden rar. Abgesehen davon, passiert mit dem weiblichen Körper auch so einiges, weshalb es mir schwerfiel, an meinem »Jubiläum« Gefallen zu finden. Das Gerede von »50 ist das neue 30« kann ich so gar nicht bestätigen. ☺ HzHG: Sehr oft bringst Du Menschen zum Lachen. Womit bringt man Dich sofort zum Lachen? Janine: Mit Situationskomik! Es sind Alltagssituationen z. B. mit meinem Hund oder meinen Kindern, die mich häufig zum Lachen bringen. Meine Empfänglichkeit für diese Art »Witz« ist ziemlich hoch. ☺ HzHG: Wie stehst Du dazu, dass sehr viele Ausdrücke, die früher als sagbar bzw. lustig galten, heute tabu sind? Janine: Das finde ich sehr gut. Teilweise, finde ich es ein bisschen viel. Häufig zerlegen wir alles zu extrem. Das hemmt uns total und schürt auch Ärgernis. Ich finde, wir sollten uns deshalb alle mal wieder etwas lockermachen im Sinne unserer Gemeinschaft und des Miteinanders. Aber grundsätzlich dürfen wir mit unserer Sprache niemanden verletzen. Das hat oberste Priorität! Und dann sollten wir eben auch bereit sein, unsere Sprache dementsprechend anzupassen und nicht sagen »das haben wir doch aber immer schon so gesagt«. HzHG: Seit Januar bist Du Schirmherrin des Kölner Kreidekreis e. V.‒ Worum geht es dabei? Janine: Der Verein bietet Heranwachsenden ohne stabile familiäre Strukturen die Möglichkeit, sich Menschen anvertrauen zu können. Eine Art Ersatzfamilie. Ich finde, dass wir gerade viel zu wenig auf unsere Kinder schauen. Wir fokussieren uns auf ganz viele Dinge, weil die Welt so laut und so unruhig ist. Aber die Zukunft sind die jungen Menschen. Und ich habe das Gefühl, dass wir die gerade komplett vernachlässigen. Als prominente Frau möchte ich dafür gern meine Stimme erheben. HzHG: Was überrascht Menschen am meisten, wenn sie Dich persönlich kennenlernen dürfen? Janine: Viele Leute denken, dass ich immer laut und überdreht bin, weil sie mich so aus Shows kennen. Wenn sie mich dann wirklich kennenlernen, merken sie, dass ich eigentlich eine »coole Socke« bin, die sehr viele leise und tiefsinnige Momente hat und sich auch sehr gut zurücknehmen kann. HzHG: Wie bekommst Du es hin, auf Dauer Deinen einzigartigen Humor nicht zu verlieren? Janine: Ich versuche stets das Positive in den Dingen zu sehen. Ich glaube nach wie vor an das Gute im Menschen. Und ich denke, dass das Gute wieder lauter werden muss, denn in letzter Konsequenz gibt es mehr gute als schlechte Menschen auf dieser Welt. Ich bin keine Schwarzmalerin. Es wird alles gut und das sage ich mir jeden Tag. Mit diesen tollen Schlussworten müssen wir unser kleines Interview leider schon abschließen. Es war uns eine große Freude mit Dir. Wir danken herzlichst für Deine Zeit. Und auch wir können das mit der »coolen Socke« nur bestätigen. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute und freuen uns noch ganz viel von Dir zu sehen. Herzliche Grüße aus dem Hospital zum Heiligen Geist. n Ronny Behrendt

14 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers Gottesdienste im Oktober 2026 Sonntag, 4. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Erntedank / Chor Spätlese Sonntag, 11. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastor Bernd Lohse Sonntag, 18. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 25. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Katholische Andacht Freitag, 2. Oktober 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt o. Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im Oktober 2026 Donnerstag, 1. Oktober 15.00 Uhr Café Freundeskreis »Viele Stimmen im harmonischen Einklang« Der Henneberg-Chor singt sein neuestes Programm im Festsaal Sonntag, 11. Oktober 15.00 Uhr Sonntagskonzert »An den Mond« Mit dem »Trio al gusto con canto« im Festsaal Mittwoch, 14. Oktober 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Mittwoch, 21. Oktober 10.00 Uhr Kleiderbasar »Schauen, Stöbern, Kaufen« ‒ 15.00 Uhr Kaufen Sie günstige und gut erhaltene Kleidung im Festsaal Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Monika Nissen Tel. (0 40) 33 48 22 21 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Dahlie, Zimmer 211 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlights [Siehe Seite 10 u. 11] Dienstag, 13. Oktober Porzellanmalerei – Workshop für Interessierte 15.00 Uhr Foyer Festsaal Dienstag, 20. Oktober Kinovergnügen – »Ach, diese Lücke …« 15.00 Uhr Festsaal ANZEIGEN Schneiderin Natalia Zuther nimmt Ihre Änderungswünsche dienstags von 10 bis 11 Uhr im Waschcenter (Haus Robinie) entgegen. Hausbesuche auf Wunsch. Telefon: (0 40) 37 23 12 Friseurstube Hinsbleek DANIELA CVEJTKOVIC UND TEAM Am Robinienplatz Hinsbleek 11 · 22391 Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 9.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 17.00 Uhr Terminvereinbarung unter: Telefon (0 40) 88 36 91 76

Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Hamburger Jungs 15.30 – 17.00 Uhr Haus Begonie, Kaffeeklappe im EG DO Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Freitag, 16. Oktober Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 3. und 17. Oktober im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 6. und 27. Oktober H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im Digitalcafé Freitag, 9. Oktober Digitaler Spaziergang mit Alex Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Freitag, 30. Oktober Erklärzeit »Fotokalender erstellen« Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Sonstige Veranstaltungen Jeden 2. und 4. Montag im Monat + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + + Angebote und Veranstaltungen im Oktober 2026

Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Hamburger Jungs 15.30 – 17.00 Uhr Haus Begonie, Kaffeeklappe im EG DO Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 7. und 28. November im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 17. November H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im Digitalcafé Freitag, 27. November Erklärzeit »Künstliche Intelligenz (KI) zum Anfassen« Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Sonstige Veranstaltungen Dienstag, 10. November Meditative Musik in der Kapelle 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + + Angebote und Veranstaltungen im November 2026

D Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers Gottesdienste im November 2026 Sonntag, 1. November 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst mit Heiligem Abendmahl Sonntag, 8. November 10.00 Uhr Festsaal Prädikant Wolfgang Gutzeit Sonntag, 15. November 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Ewigkeitssonntag, 22. November 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born 14.30 Uhr Hospitalgrab musikalische Andacht (Pastorin WK) Sonntag, 29. November (1. Advent) 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst o. N.N. Katholische Andacht Freitag, 6. November 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt oder Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im November 2026 Donnerstag, 5. November 15.00 Uhr Café Freundeskreis »Populäre Märchen, Musik zum Mitsingen und einiges mehr ...« im Festsaal Mittwoch, 11. November 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Mittwoch, 11. November 15.00 Uhr Laternenumzug »Laterne, Laterne ...« rund um die Pflegehäuser Treffpunkt: 17.00 Uhr am Sportplatz (Grundschule Hinsbleek) Donnerstag, 12. November 15.00 Uhr Literatur am Nachmittag »Die großen Balladen in der Literatur: Schicksal ‒ Liebe ‒ Tod« im Festsaal Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Monika Nissen Tel.: (0 40) 33 48 22 21 Gemeinschaftsraum in Haus Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Dahlie, Zimmer 211 15.00 Uhr V Veranstaltungs-Highlights [Seite 10 und 11] Samstag, 21. November Traditioneller Wintermarkt Festsaal 11.00 ‒ 16.00 Uhr Samstag, 28. November »Hamburg Ballett« Ballettschule zu Gast im Hospital Festsaal 15.30 und 18.00 Uhr

Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers Gottesdienste im Oktober 2026 Sonntag, 4. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Erntedank / Chor Spätlese Sonntag, 11. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastor Bernd Lohse Sonntag, 18. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 25. Oktober 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Katholische Andacht Freitag, 2. Oktober 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt o. Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im Oktober 2026 Donnerstag, 1. Oktober 15.00 Uhr Café Freundeskreis »Viele Stimmen im harmonischen Einklang« Der Henneberg-Chor singt sein neuestes Programm im Festsaal Sonntag, 11. Oktober 15.00 Uhr Sonntagskonzert »An den Mond« Mit dem »Trio al gusto con canto« im Festsaal Mittwoch, 14. Oktober 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Mittwoch, 21. Oktober 10.00 Uhr Kleiderbasar »Schauen, Stöbern, Kaufen« ‒ 15.00 Uhr Kaufen Sie günstige und gut erhaltene Kleidung im Festsaal Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Monika Nissen Tel. (0 40) 33 48 22 21 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Dahlie, Zimmer 211 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlights [Siehe Seite 10 u. 11] Dienstag, 13. Oktober Porzellanmalerei – Workshop für Interessierte 15.00 Uhr Foyer Festsaal Dienstag, 20. Oktober Kinovergnügen – »Ach, diese Lücke …« 15.00 Uhr Festsaal

Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Hamburger Jungs 15.30 – 17.00 Uhr Haus Begonie, Kaffeeklappe im EG DO Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Freitag, 16. Oktober Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 3. und 17. Oktober im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 6. und 27. Oktober H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im Digitalcafé Freitag, 9. Oktober Digitaler Spaziergang mit Alex Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Freitag, 30. Oktober Erklärzeit »Fotokalender erstellen« Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Sonstige Veranstaltungen Jeden 2. und 4. Montag im Monat + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + + Angebote und Veranstaltungen im Oktober 2026 19 Leben bei uns Ausflug an die Nordsee Sonne statt Regen Acht neue Betreuungskräfte Herzlichen Glückwunsch! Die Wettervorhersage sagte 65% Regenwahrscheinlichkeit voraus. Wir packten trotzdem am 2. September unsere Sachen und fuhren los. Am Ende reichte es nur für ein paar Tropfen. Von Regen keine Spur. Mittagessen gab es im Deichrestaurant »Zur Spitze«. Der Name hielt, was er versprach. Das Essen war wirklich spitze. Nach dem Mittagessen brachte uns der Bus zur Seehundstation. Dort gab es eine Führung mit spannenden Erklärungen zu Seehund, Robbe und Co. Im Anschluss durften wir bei der Fütterung der Jungtiere zusehen. Danach teilten sich die Wege. Ein paar Senioren blieben in der Seehundstation und schauten sich alles in Ruhe an. Andere zog es ans Wasser. Wattwandern, Sonne, Wind und Meerluft standen jetzt auf dem Programm. Auf der Rückfahrt hielten wir kurz an einem Hofladen. Einige stiegen aus und kauften Kohl, Kartoffeln und Äpfel für zu Hause. Ein großartiger Tag. Besser hätte er nicht sein können. n Kirstin Gehrken Gute Pflege braucht mehr als medizinisches Wissen. Sie braucht Menschen, die zuhören, die dableiben, die den Alltag mit Leben füllen. Genau dafür haben sich acht unserer Mitarbeitenden jetzt zusätzlich qualifiziert. In den vergangenen Monaten haben sie eine 160-stündige Ausbildung zur Betreuungskraft nach § 53b SGB XI absolviert. Wir gratulieren ihnen herzlich zu diesem Abschluss. Betreuungskraft nach § 53b, der Name klingt sperrig, die Aufgabe ist es nicht. Betreuungskräfte nach § 53b kümmern sich gezielt um die Förderung von Alltagskompetenzen in der Seniorenbetreuung. Sie übernehmen keine Pflege im klassischen Sinn. Sie schaffen (fördernde) Momente. Das kann ein gemeinsames Gedächtnistraining sein. Ein Spaziergang im Garten. Ein Nachmittag mit alten Fotos und noch älteren Geschichten. Diese Arbeit verlangt Geduld und ein feines Gespür für die Bedürfnisse jedes Einzelnen. Kein Bewohner und keine Bewohnerin gleicht dem anderen. Die Ausbildung vermittelt dafür das nötige Handwerkszeug. Wir freuen uns über dieses Engagement und über den Mut, sich neben dem laufenden Berufsalltag weiterzubilden. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg. n Tanja Scheiwe

20 Rund um den Glockenturm · Oktober / November 2026 Aus dem Quartier Buchvorstellungen Das Flüstern der Bienen von Sofía Segovia ist ein historischer Roman, der in Mexiko zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt. Im Mittelpunkt steht der Junge Simonopio, der als Baby von der Familie Morales aufgenommen wird. Er ist blind und besitzt eine besondere Gabe: Er kann Gefahren und zukünftige Ereignisse spüren. Zudem hat er eine außergewöhnliche Verbindung zu Bienen, die ihn ständig begleiten. Während Simonopio auf der Hazienda der Morales heranwächst, erlebt er politische Unruhen, Gewalt und die Spanische Grippe. Trotzdem schenkt er seiner Familie Hoffnung und Zu- sammenhalt. Der Roman erzählt von Freundschaft, Familie, Liebe und Schicksal. Besonders beeindruckend ist die poetische Sprache, mit der Sofia Segovia die Welt aus Simonopios ungewöhnlicher Perspektive beschreibt. Das Buch verbindet historische Ereignisse mit einer geheimnisvollen und berührenden Familien- geschichte. n Stefanie Nonnsen Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in unser hauseigenes Bibliotheksangebot bieten und erneut zwei Titel vorstellen, die Sie als HzHG-Bewohner:innen kostenlos ausleihen können. Kommen Sie gern zu unseren Öffnungszeiten im Haus Orchidee vorbei und lassen sich inspirieren. Wir sind Mo. + Do. von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr sowie Di. + Mi. + Fr. von 9.00 Uhr – 11.00 Uhr vor Ort. Natürlich stehen wir Ihnen für weitere Empfehlungen jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie! Bis bald. n Ihr Bibliotheksteam »Das Flüstern der Bienen« von Sofia Segovia Der Schauspieler Hans erzählt die Geschichte seiner Eltern und nimmt die Leser dabei mit auf eine Reise durch die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Seine Mutter Sala ist Jüdin, sein Vater Otto stammt aus einer bürgerlichen deutschen Familie. Die beiden verlieben sich in den 1930er-Jahren, doch der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg stellen ihre Be- ziehung vor große Herausforderungen. Sala muss Deutschland verlassen und erlebt Flucht, Verfolgung und Krieg. Otto bleibt zurück. Jahre später versucht Hans, die Vergangenheit seiner Eltern zu verstehen und die vielen Lücken in ihrer Lebensgeschichte zu schließen. Christian Berkel beschreibt eindrücklich, welche tragischen Folgen der Nationalsozialismus für zwischenmenschliche Beziehungen hatte und noch immer hat. Wie persönliche Schicksale mit den großen historischen Ereignissen verwoben sind. Berkels Sprache ist klar und bildhaft. Sie wirkt ruhig und nachdenklich, ist aber gleichzeitig sehr emotional. n Stefanie Nonnsen »Der Apfelbaum« von Christian Berkel

21 Genuss Aus dem Parkrestaurant Die goldenen Herbstfarben Den ganzen Oktober über verwöhnen wir Sie täglich von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit einer Vielzahl von Kürbisgerichten zusätzlich zu unserer regulären Speisekarte. Freuen Sie sich auf eine cremige Kürbissuppe mit einem Hauch von Kürbiskernöl. Fischliebhaber kommen bei unserem gebratenen Doradenfilet auf geschmortem Kürbis voll auf ihre Kosten. Und für Fleischgenießer empfehlen wir die saftige Perlhuhnbrust, begleitet von einem aromareichen Kürbisrisotto. Entdecken Sie die Vielfalt des Kürbis in all seinen köstlichen Variationen! Traditionelle Martinsgans Der November hält kulinarische Höhepunkte für Sie bereit! Ab dem 11. November präsentieren wir Ihnen unsere traditionelle »krosse Gans« – ein Festmahl, das keine Wünsche offenlässt. Es erwartet Sie eine zart gebratene Gänsebrust oder knusprige Keule, serviert mit einer fruchtigen Preiselbeersauce, herz- haftem Apfelrotkohl und Kartoffelklößen. Zum krönenden Abschluss verführen wir Sie mit warmen Gewürz-Zwetschgen und cremigem Zimteis. Und sobald es wieder kälter wird, warten auch wieder deftige Winterklassiker wie Grünkohl mit Kasseler und Kochwurst auf Sie. Also kommen Sie vorbei und lassen Sie es sich schmecken. Der erste Glühwein lockt Draußen wird’s kalt, drinnen wird’s gemütlich – mit unserem köstlichen Glühwein! Feinster Rotwein, veredelt mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Nelken und Orange, sorgt für wohlig warme Genussmomente. Lassen Sie sich vom Duft verführen und genießen Sie den Geschmack des herannahenden Winters. Und hätten Sie es gewusst? Das wohl älteste überlieferte Glühweinrezept Mitteldeutschlands stammt von August Josef Ludwig von Wackerbarth vom 11. Dezember 1834: Pro Kanne (knapp ein Liter) vier Loth (ein Loth entspricht knapp 16 Gramm) Zimt, zwei Loth Ingwer, ein Loth Anis, ein Loth Granatapfel, ein Loth Muskatnüsse, ein Loth Kardamom sowie ein Gran (heute rund 60 Milligramm) Safran, gesüßt mit Zucker oder Honig. (Quelle: Focus Wissen, Wer erfand eigentlich den Glühwein? (belegt durch das Sächsische Staatsarchiv) n Team Parkrestaurant

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