Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab Anmeldung unter Tel. 60 60 11 79 Keller Haus Enzian Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Hamburger Jungs 15.30 – 17.00 Uhr Haus Begonie, Kaffeeklappe im EG DO Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Freitag, 21. August Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 1. / 15. / 29. August im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 11. / 25. August H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im Digitalcafé Freitag, 7. August Gesundheits- und Fitness-Apps Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 16.30 Uhr Dienstag, 18. August Live Webinar der Polizei Hamburg Thema: Onlinesicherheit für Senior:innen Konferenzraum Empfang 15.00 – 16.30 Uhr Sonstige Veranstaltungen Dienstag, 25. August Meditative Musik in der Kapelle 15.00 Uhr + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + + Angebote und Veranstaltungen im August 2026 21 Wissen & Inspiration Das ist Petrichor Der Geruch des Regens Das Wort stammt aus dem Griechischen. »Petra« bedeutet Stein, »ichor« ist in der griechischen Mythologie die Flüssigkeit, die durch die Adern der Götter fließt. Zwei australische Forscher, Isabel Joy Bear und Richard Thomas, prägten den Begriff 1964. Sie wollten endlich ein Wort für etwas haben, das die Menschen seit Jahrtausenden kennen, ohne es benennen zu können. Was steckt dahinter? Eigentlich drei verschiedene Dinge auf einmal. Wenn Regentropfen auf trockenen Boden treffen, schleudern sie winzige Teilchen in die Luft. In diesen Teilchen steckt ein Stoff namens Geosmin, den bestimmte Bodenbakterien produzieren. Unser Geruchssinn reagiert auf Geosmin schon bei extrem geringen Konzentrationen. Hinzu kommt ein Öl, das Pflanzen in langen Trockenperioden absondern und das sich im Boden und auf Steinen absetzt. Es ist eine Art Schutzmechanismus: Die Pflanze will verhindern, dass andere Samen in ihrer Nähe keimen und ihr das rare Wasser streitig machen. Regen löst dieses Öl heraus, und es steigt als feiner Dunst auf. Und dann wäre da noch Ozon. Gewitter erzeugen es in der Atmosphäre, der Wind trägt es nach unten. Ozon riecht frisch, leicht elektrisch, fast metallisch – viele Menschen halten es fälschlicherweise für »den« Regengeruch. Es ist aber nur eine Zutat von mehreren. Zusammen ergeben diese drei Komponenten etwas, das kaum jemand unangenehm findet. Warum eigentlich? Eine Theorie besagt, dass Menschen über Jahrtausende gelernt haben, diesen Geruch mit dem Ende einer Dürre zu verbinden. Das Gehirn bewertet ihn deshalb positiv. Petrichor lässt sich übrigens tatsächlich kaufen, als synthetisches Parfum oder als Raumspray. Wer es ausprobiert, merkt schnell: Es riecht ähnlich, aber nicht gleich. Er funktioniert eher nicht aus dem Flacon. Wer das Wort »Petrichor« zum ersten Mal hört, denkt manchmal kurz an den Petri-Chor und landet gedanklich bei der St. Petri Kirche Hamburg. Dort singt der Bachchor St. Petri, einer der traditionsreichsten Chöre der Stadt, mit einer Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Mit Regen hat er nichts zu tun. Aber wer schon einmal Bachs Matthäuspassion in einem alten Kirchenschiff gehört hat, weiß: Auch Musik kann etwas auslösen, das sich kaum in Worte fassen lässt. Petrichor lässt sich nicht einplanen. Er entsteht einfach, wenn die Bedingungen stimmen. Und genau das macht ihn zu einem der seltensten Dinge überhaupt: einem Genuss, der keine Vorbedingungen kennt. Man muss nur draußen sein, wenn es anfängt zu regnen. n Enno Olbrich Es gibt diesen Moment, kurz bevor ein Sommergewitter losbricht. Die Luft verändert sich. Etwas steigt auf, das man sofort erkennt und trotzdem kaum beschreiben kann. Dieser Geruch hat einen Namen: Petrichor.
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