April / Mai 2026 Virtual Ward Erfahrungsbericht aus Haus Arnika Wir fragen die Stars! Diesmal mit Schauspieler Hans Sigl 12/25 01/26 / Einblicke. Glücksmomente. Gemeinschaft. Ü90 Fotoausstellung
2 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Liebe Leserinnen und liebe Leser, die schöne Jahreszeit beginnt und der Frühling hält Einzug in unserer Stiftung. Man kann es sehen und spüren: Diese Zeit des Jahres macht viele Menschen glücklich. Die ersten warmen Sonnenstrahlen zeigen sich am Himmel, und die Knospen an den Sträuchern lassen uns wissen, dass das Osterfest in greifbare Nähe rückt. Im Alltag vieler Menschen gerät manchmal in Vergessenheit, dass Ostern das wichtigste Fest des Christentums ist. Auferstehung, Hoffnung und Neuanfang, das sind bewegende Themen, die uns gerade in dieser Jahreszeit besonders berühren. Doch auch wer keiner Religion angehört, kann spüren, was diese Zeit bedeutet: Die Tage werden länger, die Natur erwacht und beginnt zu blühen. Auch für mich persönlich steht dieses Osterfest in diesem Jahr unter dem Zeichen des Neuanfangs. Mein Start als Vorständin ist geglückt, und ich fühle mich im Hospital bereits sehr wohl. Für das herzliche Willkommen, die vielen Begegnungen und das entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Editorial Ein abendliches Highlight war für mich das Gastspiel der Tanzbrücke. Es war ein emotionaler Abend mit beeindruckenden Tanzdarbietungen und einer großartigen Atmosphäre. An dieser Stelle gilt mein herzlichster Dank allen Beteiligten und dem tollen Publikum. Herr Kröger und ich wünschen Ihnen allen ein gesegnetes und erholsames Osterfest. Mögen die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings auch Ihr Herz berühren. Michael Kröger Vorsitzender des Vorstands Bianca Schmidt-Strube und Michael Kröger Bianca Schmidt-Strube Vorständin
3 Inhalt In diesem Heft April/Mai 2026 Editorial .................................................... 02 Moment mal Gottes Weckruf zum Leben .................. 04 Gut zu wissen Der Schlüssel für unseren Auftrag ...... 05 Titelgeschichte Ü90 Fotoausstellung ............................. 06 Arbeiten bei uns Erfahrungsbericht Virtual Ward .......... 08 Blumenpaten gesucht! ......................... 27 Die neuen Ehrenamtlichen .................. 27 Wir fragen die Stars! Interview mit Hans Sigl ........................ 12 Leben bei uns Die Bewegungsinsel wartet auf Sie .... 14 Nachfolge für Herrn Panzer .................. 14 Buchvorstellungen .................................. 22 Tagespflege wird noch besser ............. 29 HzHG digital ............................................. 30 Herzlichen Glückwunsch ...................... 31 Veranstaltungen Ostermontagskonzert ........................... 10 Komödie der Henneberg Bühne ......... 10 Adler-Filmvorführung ........................... 11 Jubiläum der Tagespflege ...................... 15 Veranstaltungsübersicht zum Heraustrennen ..................... 17 – 20 Freundeskreis .......................................... 24 Osterklänge in der Marktkirche .......... 28 Ausstellung CARE! .................................. 28 Meditative Musik ................................... 28 Gottesdienst am Pfingstsonntag ....... 31 Wissen & Inspiration Das etwas andere Schachspiel ............. 21 Genuss Aus dem Parkrestaurant ........................ 23 Rätselspaß Frühlings XXL-Sudoku ............................ 32 Gewinner des letzten Rätsels .............. 32 Geburtstage und Jubiläen .................... 34 Services ..................................................... 34 Kontaktadressen .................................... 35 Impressum ............................................... 35 Schreiben Sie uns! Unseren Redaktionsbriefkasten finden Sie am Empfang des Kundenzentrums. Namenstag der Stiftung Einladung zum Pfingstgottesdienst 31
4 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Moment mal! Gottes Weckruf zum Leben »Vom Eise befreit sind Strom und Bäche … im Tale grünet Hoffnungsglück … «, so beginnt das Gedicht »Osterspaziergang« von Johann Wolfgang von Goethe. Ist Ihnen auch nach einem Osterspaziergang zumute, nach Frühling, Farben, Licht und Wärme? Ein unvermutet langer, schneereicher und kalter Winter liegt hinter uns. Das Leben war manchmal verlangsamt. Nun sehnen wir uns nach Frühling und Aufbruch. Goethe verbindet sein Ostergedicht aus dem Jahr 1808 mit Aufwachen und dem Wecken der Natur und den belebenden Lebenskräften in uns. Raus aus engen Denk-Mauern und Städten ins Freie! Auch im übertragenen Sinn. Der Osterspaziergang ist hier Aufbruch ins Freie, ins Leben und endet mit dem Ruf »Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!« Aufbruch ins Freie, ins Leben, von diesem Weckruf erzählt Ostern. Das wichtigste, höchste und älteste Fest der Christenheit. »Christ ist erstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!« So lautet der alte Osterruf der Christen, und das Licht der Osterkerze bringt den ersten hellen Schein in die Dunkelheit der Osternacht. Das Leben und das Licht brechen sich immer wieder Bahn, sind stärker als alles Dunkel, überwinden Leid und Tod. Ostern, was heißt das für unser Leben? Hoffnung und Neuanfang. Für mich bedeutet es, dass da Hoffnung ist, weil Gott Hoffnung für mich und für die Welt hat. Trotz aller zerstörerischen Kräfte, die wir Menschen an den Tag legen. Ostern – Auferstehung ins Leben, in die Hoffnung hinein. Ostergeschichten: Ostern … den ersten kleinen Spaziergang wagen nach einer längeren Krankheitsphase. Ostern … ein lang ersehnter Anruf, und wieder ins Gespräch kommen nach einem Streit und Sendepause. Ostern … ein Besuch am Grab eines lieben Menschen. Spüren, in aller Traurigkeit, dass die Liebe bleibt und mich wieder neu ins Leben locken will. Ostern hat viele Gesichter und Farben, entdecken Sie Ihre Ostergeschichte – mitten im Alltag, die zum Leben ermutigt. Frohe gesegnete Ostern! n Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dort her sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlt's im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurückzusehen. Aus dem hohlen, finsteren Tor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden, Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbes-Banden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle an's Licht gebracht. Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß in Breit' und Länge So manchen lustigen Nachen bewegt, Und, bis zum Sinken überladen, Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein; Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein! Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe
5 Gut zu wissen Der Schlüssel für unseren Auftrag Gemeinschaft und Zusammenhalt Seit Kurzem bin ich Teil der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und hatte in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, viele Kolleginnen und Kollegen auf unserem großen Areal kennenzulernen. Die Vielfalt unserer Bereiche, von der stationären Pflege über die ambulante Pflege, die Kurzzeit- und Tagespflege, das Servicewohnen bis hin zu unserer Pflegeschule führt mir immer wieder eindrücklich vor Augen, wie bedeutsam der pflegerische Auftrag in unserer Gesellschaft ist. Das Hospital zum Heiligen Geist gehört dem Diakonischen Werk Hamburg an und erfüllt einen klaren gesellschaftlichen Auftrag: ältere Menschen in ihrem Alltag gut zu begleiten, sie zu unterstützen und ihnen ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Diesen Auftrag nehme ich als Vorständin sehr ernst. In den vergangenen vier Wochen durfte ich erfahren, dass viele Kolleginnen und Kollegen diese Haltung teilen und sich tagtäglich mit großem Engagement für unsere Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche mir, dass wir in den kommenden Monaten noch enger zusammenrücken und den Zusammenhalt weiter stärken. Nur gemeinsam können wir die anstehenden Arbeitsprozesse gut bewältigen und unseren gesellschaftlichen Auftrag nachhaltig erfüllen. Gemeinschaft ist dabei kein abstrakter Begriff, sondern die Grundlage für funktionierende Abläufe, gegenseitige Unterstützung und ein wertschätzendes Miteinander. Ein wichtiger Bestandteil dafür ist die Gewinnung neuer Mitarbeitender. Pflegefachkräfte sind ein unverzichtbarer Eckpfeiler für unsere Stiftung. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie als Mitarbeitende Werbung für Ihren Arbeitsplatz machen, durch persönliche Gespräche, durch Mund-zu-Mund-Propaganda und durch positive Berichte über Ihre Arbeit. Ebenso ist unsere Pflegeschule von zentraler Bedeutung. Es wäre schön, wenn Schülerinnen und Schüler aus der Schule ihre Begeisterung für die generalistische Pflegeausbildung weitertragen und so neue junge Menschen für diesen sinnstiftenden Beruf gewinnen. Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, sind der Schlüssel zum Erfolg unserer Stiftung. Deshalb ist es entscheidend, dass wir uns gemeinsam um neue Mitarbeitende sowie um Schülerinnen und Schüler kümmern. Ein gutes Ankommen, ein wertschätzendes Onboarding und ein offenes Miteinander tragen dazu bei, dass sich neue Kolleginnen und Kollegen wohlfühlen und gerne zur Arbeit kommen. Berichten Sie Ihrer Familie, Ihren Freundinnen und Freunden positiv über Ihre Arbeit und über uns als Arbeitgeber. Zeigen Sie, dass es Freude bereitet, im Hospital zum Heiligen Geist zu arbeiten, weil wir eine gute Gemeinschaft sind, die viel für ihre Bewohnerinnen und Bewohner leistet. In den kommenden Tagen werde ich auf dem Areal unterwegs sein und Postkarten sowie Flyer verteilen, um diesen Gedanken des Zusammenhalts sichtbar zu machen. Lassen Sie uns gemeinsam an der Zukunft arbeiten, damit wir zuversichtlich und positiv nach vorn schauen können. Der Dialog mit Ihnen ist mir dabei besonders wichtig. Wenn Sie das Gespräch suchen, besuchen Sie mich gern im zweiten Stock des Verwaltungsgebäudes. Meine Tür steht Ihnen jederzeit offen. Ich freue mich auf die gemeinsame Zukunft. n Ihre Bianca Schmidt-Strube
Titelgeschichte Über 90 Jahre –und mitten im Leb »Wir haben so wahnsinnig schöne Sachen Ursula Arndt *1929 »Einmal am Tag muss man rausgehen, und ich öfter! Man nennt mich auch die Rennmaus.« Maria »Mia« Bethge *1932
7 Einblicke. Glücksmomente. Gemeinschaft. Im März haben wir eine Ausstellung mit »Ansichten fürs Älter werden« im Festsaal präsentiert und wollen Ihnen an dieser Stelle gern einen kleinen Ausschnitt präsentieren. Denn Lebensvielfalt ist keine Frage des Alters. Das Leben ist eine Reise. Und ob wir uns auf dieser Reise wohl fühlen, hängt sehr oft von den Menschen ab, die uns begleiten. Im Frühjahr 2025 besuchte der Fotograf René Schwerdtel von der Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung die Bewohner unserer Stiftung in der Absicht, die Würde und eigene Schönheit von Menschen über 90 in Bildern und Zitaten einzufangen. Die Fotoausstellung ist eine beeindruckende Sammlung von Schwarz-Weiß-Portraits, die die Quellen von Weisheit, Perspektiven und Lebenserfahrungen von Älteren für die jüngeren Generationen sichtbar macht. n Alena von Appen Fotos: © René Schwerdtel Mit freundlicher Unterstützung der Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung ben! »Mit 101 habe ich noch so viele Träume und Orte, die ich sehen will!« Elsa Wanke *1924 n erlebt!«
Arbeiten bei uns 8 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Was ist das Virtual Ward Programm? Bewohner mit stationärem Behandlungsbedarf, etwa bei Infektionen, werden mittels Videovisiten und Fern- überwachung der Vitalparameter in ihrer vertrauten Umgebung versorgt. Das soll Krankenhausaufenthalte reduzieren. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität für Heimbewohner. Die Belastung in den Kliniken sinkt. Nach einer kurzen Erstdiagnose im Krankenhaus werden Patienten zurück ins Pflegeheim verlegt. Dort erfolgt eine engmaschige Betreuung durch ein Team von HzHG und Asklepios. Wir Pflegekräfte wurden vorab geschult. Spezielles Klinikpersonal betreut und bildet uns durchgängig fort. Wir dürfen dann bei uns im Haus ausgewählte medizinische Versorgungen durchführen, die ich sonst nur aus der Ausbildung kannte. Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Häufig müssen wir zusehen, wie unsere Bewohner ins Krankenhaus gebracht wurden. Oftmals müssen sie dort zur Überwachung verbleiben. Die Bewohner kommen verwirrt zurück, gestresst, manchmal in einem schlechteren Zustand als vorher. Im Rahmen des Virtual Ward Programms bleiben sie nach einer kurzen Erstdiagnose im Asklepios hier im Hospital zum Heiligen Geist. In ihren eigenen Zimmern, mit ihren Habseligkeiten, in ihrer gewohnten Umgebung. Die Technik klingt kompliziert, ist sie aber nicht. Wir haben Tablets für die Videokonsultationen. Die Asklepios-Ärzte schalten sich täglich zu. Sie fragen nach, schauen sich die Bewohner an, besprechen mit uns die nächsten Schritte. Ich arbeite direkt und auf Augenhöhe mit den Klinikärzten zusammen. Das war für mich etwas Neues und gefällt mir gut. Was mir besonders gefällt Die erweiterten Kompetenzen haben meine Arbeit verändert. Ich bin nicht mehr nur ausführende Kraft. Ich bin Teil eines medizinischen Teams. Die Schulungen waren intensiv. Wir lernten, worauf wir achten müssen. Wie wir Symptome einschätzen und wann wir die Ärzte einschalten müssen. Ich freue mich darüber, dass ich jetzt stärker in den Prozess eingebunden werde. Das gibt mir Verantwortung, aber auch Selbstvertrauen. Die Zusammenarbeit mit Asklepios läuft gut. Die Ärzte respektieren unsere Einschätzungen. Sie hören zu. Wir sind Partner in der Versorgung. Und das merken auch die Bewohner und das Verhältnis zu ihnen hat sich merkbar vertieft. Erfahrungsbericht Virtual Ward Neue Kompetenzen für uns Über 30 Bewohner nehmen allein in Haus Arnika am Virtual Ward Programm teil. Nun haben wir den ersten Einsatz in ganz Deutschland hier bei uns im Haus betreut. Ich freue mich, dass ich an diesem Programm mitwirke. Da ich immer mal wieder gefragt werde, was man sich unter dem Virtual Ward vorstellen soll, möchte ich hier gern ein wenig berichten.
9 Warum Sie teilnehmen sollten Ich weiß, dass manche skeptisch sind. Neue Programme, neue Technik – das wirkt erst mal kompliziert. Aber nach meiner ersten Erfahrung lohnt es sich. Ihre Angehörigen bleiben in vertrauter Umgebung, das reduziert Stress. Die medizinische Versorgung ist genauso gut wie im Krankenhaus. Die Umgebung und die Gesichter bleiben vertraut. Die Ärzte sind da, wenn wir sie brauchen. Sie können Ihre Liebsten besuchen, ohne Einschränkungen, ohne Besuchszeiten. An meine Kolleginnen und Kollegen Habt ihr auch Lust, am Programm mitzuwirken? Dann nur zu. Die Schulung kostet zwar Zeit und man muss neue Dinge lernen. Es bedeutet mehr Verantwortung. Aber man kann danach mit gestärkten Kompetenzen anders auftreten als bisher. Man bekommt viele Eindrücke aus dem Klinikalltag und dennoch bleiben die sicheren Routinen der Seniorenbetreuung erhalten. Ich fühle mich daher heute noch professioneller. Das Programm hat mir gezeigt, was in der Seniorenpflege möglich ist und dass sie genauso professionell sein kann wie die Pflege im Krankenhaus, wenn man uns vertraut und uns die richtigen Werkzeuge gibt. Diese Art zu arbeiten macht Freude. Ich gehe nach der Arbeit jetzt anders nach Hause. Mit dem Gefühl, dass ich wirklich etwas bewirkt habe. Haus Arnika hat über 30 Bewohnerinnen und Bewohner im Programm. Das klappt nur, weil etliche Kolleginnen und Kollegen mitziehen. Je mehr wir sind, desto besser funktioniert es. Was jetzt kommt Das Projekt ist jetzt gestartet. Die Bewohnerin aus unserem Haus hat sich gut erholt. Besser, als es wohl im Krankenhaus möglich gewesen wäre. Ich hoffe, dass noch weitere Menschen am Programm teilnehmen und dem Projekt eine Chance geben. Ich denke, jeder kann davon profitieren. Wenn Sie als Angehörige Fragen haben oder mehr wissen möchten, wenden Sie sich an Ihre Hausleitung. Und wenn Ihr als Kollegen etwas von meinem Einsatz wissen wollt, dann fragt mich gern. Ich freue mich, dass wir die Ersten waren. Und ich bin gespannt, was noch kommt. n Melissa Albayrak, Pflegefachkraft, Haus Arnika Es gibt auch ein kleines Erklärvideo mit einer Kollegin aus Haus Hortensie. Über den QR-Code gelangen Sie direkt zum Video. Ebenso findet man dieses auf YouTube unter der Webadresse: www.youtube.com/watch?v=X7arVxcSj0o
10 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Veranstaltungen Wann: Samstag, 18. April 2026, 14.00 Uhr Wo: Festsaal Freier Eintritt für Bewohner:innen, Mieter:innen und Mitarbeitende. Theater Die Henneberg Bühne präsentiert die Komödie: »Ein seltsames Paar« Seien Sie alle herzlich eingeladen, wenn die Schauspieler der Henneberg Bühne am Samstag, 18. April um 14.00 Uhr auf der Bühne ihr plattdeutsches Frühjahrsstück zum Besten geben und dabei auch zwei neue Schauspieler zu sehen sind. Hier nun zum Inhalt des Stückes, das als Film mit Walter Matthau und Jack Lemmon noch vielen bekannt sein dürfte: Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, treiben sich gegenseitig fast in den Wahnsinn. Oskar, seit seiner Scheidung vor sechs Monaten eher verlottert, und Felix, frisch von seiner Frau verstoßen und ein Ausbund an Pingeligkeit, versuchen gemeinsam in Oskars Wohnung zu leben. Doch in Felix stecken gleich mehrere Putzteufel. Als er das Regiment in der Wohnung übernimmt, herrscht peinlichste Sauberkeit, und die Skatrunde mit Freunden funktioniert mit desinfizierten Spielkarten und Puschen an den Füßen auch nicht mehr so richtig. Selbst einen geplanten lustigen Abend mit Gesine und Claudia vermiest er, indem er das Kicher-Duo in eine Heul- Orgie treibt. Und obwohl es nach sechs Monaten Tütensuppe nun wieder Chateaubriand gibt, verfehden sich die Freunde immer mehr. Was am Ende dabei herauskommt wird nicht verraten, aber freuen Sie sich auf viel Spaß und lustige Momente. n kp Wann: Ostermontag, 06. April 2026, 15.00 Uhr Wo: Festsaal Freier Eintritt – Spenden gern! Konzert Einladung zum Ostermontagskonzert Ein Frühlingsgruß Das Duo Konverg lädt alle Musikliebhaber zum kostenfreien Konzert am Montag, 6. April um 15.00 Uhr in den Festsaal ein. Das frühlingshafte Programm enthält sowohl österliche Literatur als auch Lieder von Purcell, Schubert und Schumann, Lieder des Barocks und der Romantik. Das Duo, Erdmute Kather (Piano, Sopran) und Jonas Schünke (Bariton), arbeitet seit einigen Jahren intensiv zusammen und ist bereits in vielen Ländern Europas aufgetreten. Im März gastieren sie u. a. in San Francisco. Seien Sie herzlich willkommen! n kp
11 Wann: Dienstag, 21. April 2026, 15.00 Uhr Wo: Festsaal Freier Eintritt – Spenden gern! Kino Adler-Filmvorführung Ein Tag im April Eine leidenschaftliche Gemeinschaft von Film- und Geschichtsbegeisterten aus Colbitz teilen die Freude am Filmen, ob vor oder hinter der Kamera. Daraus entstand das Filmprojekt »Ein Tag im April«, das das mutige und uneigennützige Handeln von Feldwebel Wilhelm Schuppenhauer zeigt. Ihm ist es zu verdanken, dass kurz vor Kriegsende den Bewohnern, Flüchtlingen und auch vielen Kriegsgefangenen das Leben gerettet und Colbitz vor einer drohenden Zerstörung bewahrt wurde. Der aufwändige Film, der am 12. April 1945 in Colbitz spielt, bietet einen spannenden und emotionalen Einblick in die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Die Filmvorführung beginnt mit einem Vorwort und einer Begrüßung von Gerd Schuppenhauer. n kp
12 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Unser heutiger Gast: Hans Sigl Wer hat nicht sofort ein Gesicht vor Augen, wenn vom »Bergdoktor« gesprochen wird. Bereits seit 2008 verleiht der Schauspieler Hans-Dieter Sigl, wie er mit vollständigem Namen heißt, der ZDF Serie »Der Bergdoktor« sein Gesicht. Der Österreicher schafft es, mit sehr viel Feingefühl und Tiefe der Rolle »Dr. Martin Gruber« eine ganz besonders warme und nahbare Ausstrahlung zu geben. Wahrscheinlich ist dies einer der Hauptgründe, weshalb die Fernsehzuschauer diese Serie so gern am Abend in ihre Wohnzimmer lassen. Wir begrüßen nun ganz herzlich Hans Sigl. HzHG: Lieber Hans, wie sehr muss man sich im Bereich Medizin auskennen, um einen Arzt authentisch spielen zu können? Hans: Die fachlichen Aspekte kann man sich szenisch anlernen, was hingegen vielleicht schwieriger ist, ist es den empathischen Moment zu generieren. Wie Ärzte denken, habe ich im meinem Freundeskreis lange und gut studiert. Dort waren die verschiedenen Disziplinen von Chirurgie bis hin zum Radioonkologen alles dabei, was sehr hilfreich war. HzHG: Was hat Deine Rolle als »Bergdoktor« mit Hans Sigl gemeinsam? Hans: Lediglich meinen Körper und meine Stimme. Vielleicht noch eine gewisse Empathie und vielleicht den Gedanken, anderen helfen zu wollen, wenn es nötig ist. HzHG: Inwiefern hat sich die Serie im Vergleich zur ursprünglichen Version des Bergdoktors von 1992 weiterentwickelt? Hans: Heute werden natürlich Geschichten erzählt die aktuell sind und in die heutige Zeit passen. Und auch die Technik hat sich weiterentwickelt und bietet jetzt natürlich ganz andere Möglichkeiten als damals. Zudem ist mittlerweile eine Folge 90 Minuten lang, was uns andere Möglichkeiten in Hinsicht auf die Dramaturgie gibt. HzHG: Kommt es vor, dass man Dich privat nach Deiner ärztlichen Meinung fragt? Hans: Nein, das kann das Publikum sehr gut unterscheiden. Lediglich aus Spaß fragen mich Männer häufig, warum ihr linkes Knie schmerzt. Es ist komischerweise immer das linke Knie — ich muss irgendwie noch herausfinden warum. ☺ HzHG: Was macht Dir besonders Spaß an Deiner Arbeit als Schauspieler und Moderator? Hans: Teamwork! In beiden Berufen arbeitet man in einem Team. Kein Schauspieler und kein Moderator kann ohne ein Team alleine seine Arbeit machen. Zudem geht es in beiden Bereichen um das Erzählen von Geschichten und auch das liebe ich sehr. HzHG: Was war das verblüffendste Fan-Geschenk? Hans: Eine von Ricky King signierte Gitarre! Ich habe mal erzählt, dass ich als Kind ein Autogramm von Ricky King bekommen habe und dann hat sich wirklich jemand aufgemacht und mir diese Gitarre besorgt. Leben bei uns WIR FRAGEN DIE STARS!
13 HzHG: Zieht es Dich nach längerer Drehzeit in den Bergen auch mal ans Meer? Hans: Ja, wenn es sich mal ergibt. Öfter zieht es mich allerdings auf Golfplätze, da ich ein leidenschaftlicher Golfer bin. HzHG: Wenn Du einen Wunsch für die Welt frei hättest, welcher wäre das? Hans: Wenn es eine Fee gäbe, die diesen Wunsch erfüllen könnte, wäre es Freiheit für alle auf unserem Planeten. Dass alle in Frieden leben könnten und alle die gleichen Überlebenschancen hätten. HzHG: Welche Rolle spielt für Dich Dein Alter? Hans: Mein Alter spielt für mich, besonders beruflich, eine ganz maßgebliche Rolle, da sich dadurch auch meine Arbeit als Schauspieler verändert. Man bekommt im Laufe der Zeit andere Rollenangebote. Aber auch privat ist das Leben eine wunderbare Aufgabe, die mit zunehmendem Alter immer interessantere Herausforderungen stellt. HzHG: Wie hältst Du Deinen Geist und Deinen Körper fit? Hans: Mein Beruf ist eine einzige geistige Herausforderung, da ich immer auf Zack sein muss. Der Körper ist Hardware und diese muss bewegt werden. Ich mache daher viel Sport, Ausdauertraining und spiele sehr gern Golf. HzHG: Woher nimmst Du Deinen Optimismus in schwierigen Zeiten? Hans: Den nimmt man sich nicht, den muss man sehen können. Der Optimismus liegt vor uns. Es ist nicht alles schlecht in unserer Welt, abgesehen von einigen Unwägbarkeiten, gibt es auch viele positive Dinge, und auf genau diese sollte man sich fokussieren. HzHG: Welche menschlichen Eigenschaften schätzt Du an Deinen Mitmenschen? Hans: An erster Stelle stehen da Toleranz, Humor und Empathie. Aber auch Tatkraft und Phantasie schätze ich sehr. HzHG: Wie kann man Dir mit wenig eine große Freude bereiten? Hans: Mit einem Buch, das ist immer ein sehr gutes und passendes Geschenk. HzHG: Du liest sehr gern. Kannst Du unseren Lesern ein gutes Buch empfehlen? Hans: Ja natürlich. »Das Schweigen der Schimpansen« von Susana Monso. Ein Buch über Tiere und den Tod. Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch, da es einen mit den menschlichen Aspekten zusammenbringt. HzHG: Hast Du einen Lebenstraum, der bisher noch unerfüllt ist? Hans: Nein eine solche Liste führe ich nicht, denn was ist, wenn diese Liste dann zu Ende ist. Ich finde man sollte immer Träume haben und sich diese bewahren. HzHG: Wie sieht Dein perfekter Lebensabend aus und wo möchtest Du diesen verbringen? Hans: Da mache ich mir noch keine Gedanken darüber, das wird sich noch zeigen. Aber definitiv gemeinsam mit meiner Frau und mit einem Golfschläger in der Hand. ☺ Dann wünschen wir Dir an dieser Stelle alles Gute und bedanken uns für die Zeit, die Du uns mit diesem Interview geschenkt hast. Wir hoffen sehr, Dich noch viele Jahre im TV erleben zu dürfen. n Ronny Behrendt
Leben bei uns 14 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Bewegung und Gesundheit Bewegungsinsel wartet auf Sie Die Tage werden länger, die Luft wärmer – und gleich hinter Haus Arnika wartet ein Sportangebot, das es so in Hamburg-Poppenbüttel kein zweites Mal gibt: ein Freigelände mit Playfit-Geräten, das für alle da ist – unabhängig davon, ob Sie gut zu Fuß sind oder auf Unterstützung angewiesen. Sturzprophylaxe, Mobilitätstraining oder einfach ein bisschen Bewegung im Grünen – das alles ist möglich. Die Anlage ist eine der ersten ihrer Art im Bezirk Wandsbek. Finanziert wurde sie durch den ParkSport-Fonds des Landessportamts und durch die Alexander-Otto-Sportstiftung. Sie leistet damit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Active City Strategie der Stadt Hamburg. Merethe und Angelika zeigen Ihnen, wie es geht Damit Sie die Anlage nicht allein entdecken müssen, haben sich unsere Trainerinnen Merethe und Angelika etwas überlegt: ein regelmäßiges Programm direkt an der Bewegungsinsel. Sie erklären, welche Übungen für Sie passen, zeigen die richtige Technik und sorgen dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Ob Sie zum ersten Mal an einem Sportgerät stehen oder schon regelmäßig aktiv sind: Hier sind Sie willkommen. Wann und wo? Die genauen Termine für das Frühlingsangebot hängen bald an den Aushängen in Ihrem Haus aus – oder fragen Sie direkt bei Merethe und Angelika nach. Sie können jederzeit auch allein und ohne Trainerin vorbeischauen. Nehmen Sie sich einfach eine Runde Zeit, wenn Sie das nächste Mal draußen sind. Wir freuen uns darauf, Sie dort zu sehen. n Enno Olbrich Nachfolge für Herrn Panzer Viele von Ihnen haben es schon erfahren, dass Herr Panzer von Iljin nicht mehr in der Hausarzt- praxis am Poppenbütteler Weg tätig ist. Er hat einen Nachfolger gefunden: Christian Stüber wird ab April die Gemeinschaftspraxis gemeinsam mit Herrn Ahadi weiterführen. Christian Stüber ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und bereits seit 2020 hausärztlich tätig. Er freut sich schon darauf, die Bewohner aus dem HzHG medizinisch zu betreuen. Wir wünschen ihm einen guten Start für diesen neuen beruflichen Schritt. n Enno Olbrich
Zum 10-jährigen Jubiläum Tag der offenen Tür in der Tagespflege 15 Im April feiert unsere Tagespflege den 10. Geburtstag. Dazu möchten wir Sie herzlich am Samstag, 18. April 2026 in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr zum Tag der offenen Tür einladen. Unter anderem erwartet Sie bei uns Folgendes: n Besichtigung unserer Räumlichkeiten und unserer Busse n Wir zeigen Ihnen, wie bei uns ein üblicher Tagesablauf aussieht n Lassen Sie sich von uns in Ruhe beraten n Es besteht die Möglichkeit sich anzumelden n Fingerfood und Getränke werden kostenfrei bereitgestellt Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag zu einem lockeren Austausch bei uns in der Alten Landstraße 284 b im Haus Hortensie begrüßen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. n Ihr Team der Tagespflege 10 Jahre
16 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab 15.00 – 17.00 Uhr Keller Haus Enzian Alexander Boers Gottesdienste im April 2026 Gründonnerstag, 2. April 16.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst mit Heiligem Abendmahl Karfreitag, 3. April 15.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Ostersonntag, 5. April 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born Sonntag, 12. April 10.00 Uhr Festsaal Pastor Bernd Lohse Sonntag, 19. April 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 26. April 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Einsegnung Ehrenamtliche Katholische Andacht Freitag, 10. April 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt o. Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im April 2026 Dienstag, 7. April 15.00 Uhr Lesekreis im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im EG) Mittwoch, 8. April 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im EG) Donnerstag, 9. April 15.00 Uhr Café Freundeskreis – »Frühlingslieder« mit Nico Cornehl im Festsaal Mittwoch, 15. April 10.00 – 15.00 Uhr Kleiderbasar – »Schauen, Stöbern, Kaufen« im Festsaal Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Monika Nissen · Tel. (0 40) 33 48 22 21 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Häkel- und Strickclub mit Inge Willeke · Tel. (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 15.00 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Dahlie, Zimmer 211 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlights [Seite 10 und 11] Ostermontag, 6. April 2026 Ostermontagskonzert Festsaal 15.00 Uhr Samstag, 18. April 2026 »Ein seltsames Paar« der Henneberg Bühne Festsaal 14.00 Uhr Dienstag, 21. April 2026 Adler-Filmvorführung »Ein Tag im April« Festsaal 15.00 Uhr ANZEIGEN Schneiderin Natalia Zuther nimmt Ihre Änderungswünsche dienstags von 10 bis 11 Uhr im Waschcenter (Haus Robinie) entgegen. Hausbesuche auf Wunsch. Telefon: (0 40) 37 23 12 Friseurstube Hinsbleek DANIELA CVEJTKOVIC UND TEAM Am Robinienplatz Hinsbleek 11 · 22391 Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 9.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 17.00 Uhr Terminvereinbarung unter: Telefon (0 40) 88 36 91 76
Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab 15.00 – 17.00 Uhr Keller Haus Enzian Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Interessenten herzlich willkommen! Tel. 6 02 60 20 Hamburger Jungs 15.30 – 17.00 Uhr Haus Begonie, 4. OG im Begegnungsraum DO Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr Freitag, 17. April in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 4. und 18. April im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 21. und 28. April H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im Digitalcafé Freitag, 10. April DB-Navigator + MOIA Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Freitag, 24. April HVV-App Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Sonstige Veranstaltungen Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG Angebote und Veranstaltungen im April 2026 + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + +
Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab 15.00 – 17.00 Uhr Keller Haus Enzian Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Interessenten herzlich willkommen! Tel. 6 02 60 20 Hamburger Jungs 15.30 – 17.00 Uhr Haus Begonie, 4. OG im Begegnungsraum DO Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr Freitag, 15. Mai in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 2. und 23. Mai im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 19. Mai H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im Digitalcafé Freitag, 29. Mai Gesundheits-/Fitness-Apps Digitalcafé (H. Orchidee) 15.00 – 17.00 Uhr Sonstige Veranstaltungen Dienstag, 19. Mai Meditative Musik in der Kapelle 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + + Angebote und Veranstaltungen im Mai 2026
Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab 15.00 – 17.00 Uhr Keller Haus Enzian Alexander Boers Gottesdienste im Mai 2026 Sonntag, 3. Mai 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst mit Heiligem Abendmahl Sonntag, 10. Mai 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Sonntag, 17. Mai 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born Pfingsten, 24. Mai 15.00 Uhr Festsaal Pastor Dr. Stefan Holtmann und Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Einsegnung der neuen Vorständin Sonntag, 31. Mai 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Katholische Andacht Freitag, 8. Mai 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt oder Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im Mai 2026 Dienstag, 5. Mai 15.00 Uhr Lesekreis im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im EG) Donnerstag, 7. Mai 15.00 Uhr Café Freundeskreis – Stimmung mit der Polizeiband im Festsaal. Mittwoch, 13. Mai 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (EG) Sonntag, 17. Mai 15.00 Uhr Konzert im Festsaal – Rhythmen des Boogie Woogie Donnerstag, 21. Mai 15.00 Uhr Literatur am Nachmittag – »Die Töchter des Zauberers« im Festsaal Sonntag, 31. Mai 15.00 Uhr Sonntagskonzert im Festsaal – Motto »Vogelstimmen in der Musik« Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Monika Nissen Telefon (0 40) 33 48 22 21 Gemeinschaftsraum in Haus Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Häkel- und Strickclub mit Inge Willeke Telefon (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 15.00 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Dahlie, Zimmer 211 15.00 Uhr
Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers DigiLab 15.00 – 17.00 Uhr Keller Haus Enzian Alexander Boers Gottesdienste im April 2026 Gründonnerstag, 2. April 16.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst mit Heiligem Abendmahl Karfreitag, 3. April 15.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Ostersonntag, 5. April 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born Sonntag, 12. April 10.00 Uhr Festsaal Pastor Bernd Lohse Sonntag, 19. April 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 26. April 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Einsegnung Ehrenamtliche Katholische Andacht Freitag, 10. April 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt o. Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im April 2026 Dienstag, 7. April 15.00 Uhr Lesekreis im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im EG) Mittwoch, 8. April 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im EG) Donnerstag, 9. April 15.00 Uhr Café Freundeskreis – »Frühlingslieder« mit Nico Cornehl im Festsaal Mittwoch, 15. April 10.00 – 15.00 Uhr Kleiderbasar – »Schauen, Stöbern, Kaufen« im Festsaal Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Monika Nissen · Tel. (0 40) 33 48 22 21 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Häkel- und Strickclub mit Inge Willeke · Tel. (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 15.00 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Dahlie, Zimmer 211 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlights [Seite 10 und 11] Ostermontag, 6. April 2026 Ostermontagskonzert Festsaal 15.00 Uhr Samstag, 18. April 2026 »Ein seltsames Paar« der Henneberg Bühne Festsaal 14.00 Uhr Dienstag, 21. April 2026 Adler-Filmvorführung »Ein Tag im April« Festsaal 15.00 Uhr
Wissen & Inspiration 21 Schach960 Das etwas andere Schachspiel Bobby Fischer (1943–2008, ein US-amerikanischer Schachspieler und von 1972 bis 1975 der 11. Schachweltmeister) hasste auswendig gelernte Eröffnungen. Also erfand er 1996 eine Variante, die diese überflüssig macht: Schach960, auch Fischer Random Chess genannt. Der Name verrät das Prinzip. Die Figuren auf der ersten Reihe werden zu Beginn jeder Partie nach einem bestimmten Zufallsprinzip angeordnet; 960 verschiedene Startpositionen sind mathematisch möglich. Die Bauern stehen wie immer auf der jeweils zweiten Reihe, aber König, Türme, Springer, Läufer und Dame ändern ihre gewohnten Plätze. Dabei gelten ein paar Regeln für die Aufstellung: n Die beiden Läufer müssen auf Feldern unterschied- licher Farbe stehen. n Der König steht immer zwischen beiden Türmen. n Beide Seiten erhalten spiegelbildlich dieselbe Aus- gangsposition. Ein Algorithmus oder ein spezieller Würfel können die genaue Anordnung vor der Partie bestimmen. Das Besondere daran: Wer im klassischen Schach jahrelang Eröffnungstheorie paukt, hat hier plötzlich keinen Vorteil mehr. Man kann die Sizilianische Verteidigung nicht einfach abrufen, wenn die Figuren ganz woanders stehen. Jede Partie beginnt neu, niemand hat einen Startvorteil. Die Spielregeln selbst bleiben identisch mit dem klassischen Schach, gleiche Figuren, gleiche Zugmöglichkeiten, gleiches Ziel: Matt setzen. Der einzige Unterschied liegt in der Rochade. Sie ist weiterhin erlaubt, aber da König und Turm selten auf ihren gewohnten Feldern stehen, gelten klare Endposi- tionen: n Bei der Rochade mit dem Turm, dessen Startpositi- on näher an der a-Linie ist, gelangt der König auf die c-Linie und der Turm auf die d-Linie. n Bei der Rochade mit dem Turm, dessen Startpositi- on näher an der h-Linie ist, gelangt der König auf die g-Linie und der Turm auf die f-Linie. n Es bleiben die gleichen Dinge zu beachten, wie im klassischen Schach; der König darf nicht im Schach stehen oder über ein bedrohtes Feld ziehen etc. Nach der Rochade stehen König und Turm also immer auf denselben Feldern wie im normalen Standard-Schach, egal wo sie vorher standen. Schach960 erfreut sich wachsender Beliebtheit. Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura spielen es öffentlich, Turniere finden weltweit statt. Viele Großmeister sagen, es fühle sich ehrlicher an, weil Kreativität mehr zählt als Vorbereitung. Sie wollen es noch etwas genauer wissen? Dann gibt es hier einen sehr informativen Wikipedia-Artikel über diese Schachvariante: de.wikipedia.org/wiki/ Schach960 n Enno Olbrich Spielen Sie Schach? Und kennen Sie sich auch mit einigen der Schachvarianten aus, die sich über die Jahre entwickelt haben? a b c d e f g h 8 7 6 5 4 3 2 1
Leben bei uns 22 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Buchvorstellungen Amrum von Hark Bohm schildert eindrücklich die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs auf der gleichnamigen Nordseeinsel aus der Perspektive des zwölfjährigen Nanning. Auf Amrum, seiner Heimat, versucht Nanning zwischen Heidekraut, Watt und rauer See, gemeinsam mit seinem Freund und seiner Familie, den kargen Alltag zu meistern: Nahrung zu finden, sich gegen wachsende politische Spannungen zu behaupten und den bevorstehenden Wandel zu begreifen. Die Kriegserfahrungen und der gesellschaftliche Umbruch treffen auf die Unschuld und Neugier des Kindes – dies wird von Bohm mit großer Naturverbundenheit und emotionaler Tiefe erzählt. In dem Text werden Landschaft und Stimmung der Insel zur Hauptfigur. Zugleich entsteht ein sensibles Porträt des Erwachsenwerdens unter schwierigsten Bedingungen. Amrum ist nicht nur eine Hommage an die Insel, sondern auch ein nachdenklicher Blick auf Herkunft, Verantwortung und persönlichen Mut in unsicheren Zeiten. n Stefanie Nonnsen Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in unser hauseigenes Bibliotheksangebot bieten und zwei Titel vorstellen, die Sie als HzHG-Bewohner:innen kostenlos ausleihen können. Kommen Sie gern zu unseren Öffnungszeiten im Haus Orchidee vorbei und lassen sich inspirieren. Natürlich stehen wir Ihnen für weitere Empfehlungen jederzeit zur Verfügung. Wir sind Mo. + Do. von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr sowie Di. + Mi. + Fr. von 9.00 Uhr – 11.00 Uhr vor Ort. Wir freuen uns auf Sie! Bis bald. n Ihr Bibliotheksteam »Amrum« von Hark Bohm Der Roman erzählt von Pascal, der nach dem Unfalltod seines Jugendfreundes Konstantin in sein Heimatdorf zurückkehrt. Die Beerdigung zwingt ihn, sich der gemeinsamen Vergangenheit zu stellen: den Sommern am See, den großen Zukunftsplänen nach der Matura und dem festen Glauben, dass ihnen »etwas Besseres« bestimmt sei. Während Pascal versucht zu begreifen, warum Konstantin geblieben ist, brechen alte Spannungen, Konkurrenz und Schuldgefühle auf. Im Zentrum der Erzählung steht das Lebensgefühl der Jugend: das Schwanken zwischen Größenwahn und tiefer Unsicherheit, zwischen Freiheitsdrang und Anpassungsdruck. Huber zeigt eindringlich, wie stark Erwartungen von Eltern, Lehrern und dem Freundeskreis wirken und wie schwer es ist, Schwäche zuzugeben. Die sorglosen Tage am Badesee stehen im Kontrast zu inneren Krisen, die niemand auszusprechen wagt. So wird das Buch zu einer sensiblen Studie darüber, wie prägend – und verletzlich – diese Jahre sind. Dabei gelingt dem Autor eine authentische Figurenzeichnung. n Stefanie Nonnsen »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« von Christian Huber
23 Genuss Aus dem Parkrestaurant Unser Osterbuffet Lassen Sie sich von unserem allseits beliebten Osterbuffet am Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 11.30 bis 14.00 Uhr verzaubern. Beginnen Sie Ihre kulinarische Reise mit einer Mischung verschiedener Frühlingssalate, edlem Spargel und gebratenen Scampi. Unser gebeizter Lachs mit hausgemachter Honig-Senf-Dillsauce und mediterranen Antipasti-Variationen verwöhnen Ihren Gaumen. Die cremige Spargelsuppe mit knusprigen Croûtons leitet perfekt über zu unseren Hauptgängen: Wählen Sie zwischen zarter Lammkeule mit Ratatouille und Rosmarinkartoffeln oder gebratenem Lachsfilet auf Spargelrisotto. Zum krönenden Abschluss erwarten Sie Käsespezialitäten und verführerische Desserts wie die traditionelle »Hamburger Rote Grütze«, luftige Mousse au Chocolat und samtige Panna Cotta. Frühling auf dem Teller Genießen Sie den König des Gemüses in seiner reinsten Form: Knackig-zarter weißer Stangenspargel, serviert mit samtiger Sauce Hollandaise und dampfenden neuen Kartoffeln. Wählen Sie Ihre perfekte Begleitung – traditionell mit würzigem Katenschinken, elegant mit zartem Lachsfilet oder klassisch mit einem saftigen Kalbsschnitzel. Auch Maischolle ist Tradition Der Mai bringt uns die beste Scholle des Jahres. Genießen Sie diesen köstlichen Nordseefisch frisch aus der Pfanne, begleitet von herzhafter Speckstippe und frühen Kartoffeln – ein authentischer Geschmack des Nordens, der Tradition und Frische vereint. Und natürlich darf am 1. Mai auch die Maibowle mit Live-Musik nicht fehlen; und Sie werden auch wieder frische Erdbeeren mit Vanilleeis und Schlagsahne auf unserer Karte finden. Der Frühling kann also kommen. n Team Parkrestaurant Das Team vom Krämerladen wünscht Ihnen ein sonniges Osterfest Und schauen Sie doch gern einmal bei uns vorbei und machen sich ein Bild von unserem vielfältigen Osterangebot. n Team Krämerladen
24 Rund um den Glockenturm · April / Mai 2026 Veranstaltungen Aus dem Freundeskreis Café Freundeskreis (April) Nach dem langen, harten Winter freuen wir uns über den Frühling. Und so gibt es in unserem Café Freundeskreis im April »Frühlingslieder« mit Nico Cornehl und seinem Pianisten Andreas Fabienke. Am Donnerstag, 9. April, um 15.00 Uhr im Festsaal. Es werden auch wieder Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des Gymnasiums Oberalster bei Ihnen an den Tischen sitzen und sich mit Ihnen unterhalten. Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen viel Freude bei unseren kommenden Veranstaltungen. Sie kosten wie gewohnt keinen Eintritt. Ihr Holger Lindemann für den Freundeskreis Lesekreis Herzlich willkommen in unserem Lesekreis: Man liest gemeinsam ein Buch und tauscht sich darüber aus. Wir sprechen über ein Buch und die Gedanken und Gefühle, die es ausgelöst hat. Man trifft sich am ersten Dienstag im Monat im Haus Hinsbleek 9 im Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss. Neue Teilnehmer sind stets willkommen! Die nächsten Treffen sind am Dienstag, 7. April und am 5. Mai, um 15.00 Uhr. Märchengesprächskreis Märchenerzählerin Karin Groth erzählt jeden zweiten Mittwoch im Monat im Neubau Hinsbleek 9 Märchen aus aller Welt für Erwachsene. Interessierte aus allen Häusern sind herzlich eingeladen. Wenn Sie noch nicht da waren, probieren Sie es mal aus! Am Mittwoch, 8. April und 13. Mai, um 15.00 Uhr in Haus Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss). Kleiderbasar Der Frühling ist da und bald kommt der Sommer. Vielleicht möchten Sie sich dafür etwas Frisches anziehen? Unter dem Motto »Schauen, Stöbern, Kaufen« können Sie wieder äußerst günstig und in aller Ruhe gut erhaltene Kleidung, Schuhe und Accessoires kaufen: Am Mittwoch, 15. April, von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr im Festsaal. Unsere Helferinnen stehen Ihnen beratend zur Seite! Café Freundeskreis (Mai) Die Polizeiband sorgt diesmal mit gleich sieben Mann für richtig gute Stimmung im Festsaal! Nehmen Sie an gemütlich gedeckten Tischen Platz, genießen Sie Kaffee und Kuchen und, wenn Sie mögen, schwingen Sie auch das Tanzbein. Am Donnerstag, 7. Mai, um 15.00 Uhr im Festsaal. Es werden auch wieder Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des Gymnasiums Oberalster bei Ihnen an den Tischen sitzen und sich mit Ihnen unterhalten.
25 Haus Begonie Nachmittagskreis für die Hausbewohner, jeden zweiten Montag im Monat um 15.00 Uhr. Flurkonzerte oder musi- kalische Einzelbesuche für die Hausbewohner mit den Musikern des Trio Flurioso, jeden Mittwoch von 10.00 – 11.00 Uhr Haus Calendula Nachmittagskreis für die Hausbewohner, jeden letzten Dienstag im Monat um 15.00 Uhr Haus Dahlie Musikalischer Nachmittagskreis für die Hausbewohner, jeden zweiten Dienstag im Monat um 15.00 Uhr Haus Enzian Nachmittagskreis für die Hausbewohner, jeden dritten Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr Haus Hortensie Nachmittagskreis für die Hausbewohner und die Kurzzeitpflege, jeden letzten Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr Haus Orchidee Nachmittagskreis für die Haus- bewohner, jeden letzten Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr Unsere Veranstaltungen in den Häusern der Pflege Rhythmen des Boogie Woogie Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und sie auch dieses Jahr wieder zu uns in den Festsaal eingeladen: Die Boogie Woogie Twins, Merito und Rogerio Antonio. Tauchen Sie ein in die Welt des mitreißenden Boogie Woogie, Swing und Blues. Ihre einzigartige Mischung aus Spielfreude, Virtuosität, Energie und Temperament präsentierten die Harburger Zwillinge nicht nur bei Axel Zwingenberger in der Fabrik, sondern unter anderem auch im Wiener Metropol und bei Joja Wendt in der Elbphilharmonie. Freuen Sie sich auf ein Konzert, das Sie von der ersten Minute an fesseln wird. Seien Sie am Sonntag, 17. Mai, um 15.00 Uhr im Festsaal dabei und lassen Sie sich von der Magie des Boogie Woogie verzaubern! Literatur am Nachmittag Unangepasst, begabt, wandelbar – das waren die drei Töchter von Thomas und Katia Mann. Erika wurde Schauspielerin, Monika ging ihren vielseitigen Hobbies nach und Elisabeth wurde Konzertpianistin und Meeresbiologin. Von den unterschiedlichen Lebenswegen dieser drei Frauen liest Frau Dr. Annette Seemann (Weimar) aus ihrem Buch »Die Töchter des Zauberers« am Donnerstag, 21. Mai, um 15.00 Uhr im Festsaal. Sonntagskonzert im Festsaal Das Duo La Porta Musicale – Gabriele Steinfeld (Barockvioline) und Anke Dennert (Cembalo) lädt Sie unter dem Motto »Vogelstimmen in der Musik« am Sonntag, 31. Mai, um 15.00 Uhr zu einem bezaubernden Konzert mit Werken von Telemann, Händel, Rameau und Couperin in den Festsaal ein.
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