Rund um den Glockenturm 02/03 2026

5 Gut zu wissen Will man nur die »knallharten Fakten«, dann wäre folgendes zu sagen: 59 Jahre alt, verheiratet, vier Kinder (alles Söhne). Der Umzug nach Hamburg ist erfolgreich vollzogen, die Wohnung in der Nähe des AEZ ist das neue Zuhause für sie und ihren Mann geworden. Hamburg kennt sie bereits sehr gut, da ihr alter Arbeitgeber seinen Hauptsitz ebenfalls in Hamburg hatte, daher sind private wie auch berufliche Kontakte in Hamburg vielfältig vorhanden. »Das ist auch eine Art nach Hause zu kommen«, wie sie selbst sagt. Interessanter aber noch sind ja immer die persönlichen Facetten. Frau Schmidt-Strube kommt durch die Tür und begrüßt alle mit einem einnehmenden und fröhlichen Hallo und man kommt sofort ins Gespräch. Nach ihren bisherigen Projekten befragt, sprudelt sie nur so vor Erzählungen und Erlebnissen und es macht Spaß, ihr zuzuhören: Eines ihrer Herzensprojekte ist es, Schulen zu besuchen und mit den Schülerinnen und Schülern über deren Platz in der Welt und in der Gesellschaft zu sprechen, Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und mit den jungen Menschen eine Haltung zu definieren. Vorträge über Wirtschaft und Führung sind dabei ein erster Türöffner und dann geht es darum, Wege in den Beruf aufzuzeigen. So hat Frau Schmidt-Strube schon seit sieben Jahren immer wieder junge Menschen für eine Karriere in der Pflege interessieren und begeistern können. Ein Einsatz als Interimsmanagerin im Ahrtal während der Flutkatastrophe ist ebenfalls eine Erfahrung, die sie nicht missen möchte und die sie nie vergessen wird. Der Zusammenhalt, die fühlbare Menschlichkeit und der Wille jedes Einzelnen, die eigenen Grenzen zu überwinden, um den anderen unter die Arme zu greifen, »da lernt man Demut!« Auf das HzHG angesprochen sagt Frau Schmidt- Strube: »Das Besondere am Hospital ist die Verbindung aus Tradition, Menschlichkeit und Zukunftsorientierung. Hier stehen Menschen im Mittelpunkt – mit ihren Bedürfnissen, ihrer Würde und ihrer Geschichte. Gleichzeitig übernehmen wir Verantwortung für eine nachhaltige, wirtschaftlich solide und moderne Weiterentwicklung. Diese Haltung macht das Hospital zu einem besonderen Ort. Das Hospital zum Heiligen Geist ist ein fester Bestandteil von Poppenbüttel und zugleich eine wichtige Institution für ganz Hamburg. Es ist ein Ort, an dem Menschen Sicherheit, Gemeinschaft und Begleitung finden. Gleichzeitig trägt das Hospital Verantwortung für soziale Infrastruktur, Pflegequalität und Zusammenhalt in der Stadt – und das seit vielen Jahrhunderten.« Nach diesem ersten Einblick folgen bestimmt noch viele weitere in den kommenden Wochen. Für den Start wünschen wir ihr alles Gute und wir freuen uns auf die neue Energie, die uns hier entgegengebracht wird. n Michael Kröger Bianca Schmidt-Strube Neue Vorständin gestartet Das lange Warten hat ein Ende – und es hat sich gelohnt: Bianca Schmidt-Strube ist seit Februar die neue Vorständin im HzHG. An dieser Stelle möchte ich sie kurz vorstellen und ihr alles Gute für den Start wünschen.

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