Februar / März 2026 Gut zu wissen Bianca Schmidt-Strube ist neue Vorständin Wir fragen die Stars! Diesmal mit Boxlegende Axel Schulz 12/25 01/26 / Mehr als Fasching und Karneval Die Welt des Cosplay
2 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Liebe Leserinnen und liebe Leser, ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gestartet und freuen sich mit mir gemeinsam auf viele schöne Momente und Erlebnisse im noch jungen 2026. Dieser Jahresbeginn bietet eine ganz besondere Neuigkeit: Wir haben eine neue Vorständin, die ab sofort gemeinsam mit mir die Geschicke des Hospitals lenken wird. Frau Bianca Schmidt-Strube wird sich vor allem dem kompletten Bereich der Pflege annehmen und ihre Ideen und Impulse einbringen. Eine etwas ausführlichere Vorstellung finden Sie in dieser Glockenturm-Ausgabe. Doch auch sonst finden Sie wieder spannende und informative Beiträge in diesem Heft: Dr. Bau vom ILAG schreibt über das DiWaKom-Projekt und unsere Stadtteil-Polizistin Frau Suhr hat einen Beitrag zur Betrugsvorbeugung beigesteuert. Außerdem sind wieder viele interessante Veranstaltungen und Aktivitäten geplant, zu denen wir Sie herzlich einladen: So sucht zum Beispiel die Skatgruppe nach neuen Mitspielerinnen und Mitspielern, Frau Langer ist wieder bei uns für eine Gesprächsrunde mit Senioren und Schülern und im Rahmen einer Ausstellung wird ein Fotoprojekt der Kummerfeldt-Stiftung präsentiert. Und dann ist auch die Tanzbrücke wieder bei uns zu Gast und wird Ihnen ihr vielfältiges Programm zeigen. Sie sehen, das neue Jahr ist kaum gestartet, dennoch ist der Kalender schon gut gefüllt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung. Editorial Michael Kröger Vorsitzender des Vorstands
3 Inhalt In diesem Heft Februar/März 2026 Editorial .................................................... 02 Moment mal Vom Lernen und vom Offenbleiben ... 04 Gut zu wissen Neue Vorständin gestartet .................. 05 Titelgeschichte Die Welt des Cosplay ............................ 06 Arbeiten bei uns Gemeinsam Pflege weiterdenken ...... 08 Leben bei uns Senioren Skatclub ................................... 09 Feedback-Umfrage zum Digitalcafé ... 09 Buchvorstellungen ................................. 20 Gastbeitrag Stadtteilpolizistin ............ 22 Wir fragen die Stars! Interview mit Axel Schulz .................... 12 Veranstaltungen Kulinarische Messe ............................... 10 Modenschau mit Verkauf .................... 10 Tanzbrücke Hamburg ........................... 11 Veranstaltungsübersicht zum Heraustrennen ..................... 15 – 18 Freundeskreis ......................................... 24 Karwoche und Ostern .......................... 26 Andacht am Hospitalgrab ................... 26 Meditative Musik .................................. 26 Offenes Singen ....................................... 26 Was braucht gutes Leben? .................. 27 Einladung Foto-Ausstellung ............... 27 Wissen & Inspiration Freitag, der 13. ........................................ 19 Genuss Aus dem Parkrestaurant ....................... 21 Rätselspaß Hamburg, meine Perle .......................... 28 Gewinner des letzten Rätsels .............. 28 Geburtstage und Jubiläen .................... 30 Services ..................................................... 30 Kontaktadressen .................................... 31 Impressum ............................................... 31 Schreiben Sie uns! Unseren Redaktionsbriefkasten finden Sie am Empfang des Kundenzentrums. Foto-Ausstellung Ü90 – und mitten im Leben 27
4 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Moment mal! Vom Lernen und vom Offenbleiben Alpha und Omega und was liegt dazwischen? Liebe Leserinnen und Leser, das Kreuzworträtsel lag vor mir, es fehlten nur noch wenige Lösungsaufgaben. »ABCDarier«, danach wurde gefragt. Was sollte das wohl sein, dachte ich? Und grübelte. Haben Sie eine Idee? Es ist eine alte Wendung, ein altes Wort für Schulanfänger. Ja, dachte ich, die Lebensschule, die hört nie auf. Wir kommen ein Leben lang aus dem Lernen nicht heraus und auch nicht aus dem Staunen und das ist gut so! Unser Jahr 2026 steckt auch noch in den Kinderschuhen, vieles liegt noch offen vor uns und will in Herz und Hand genommen werden. In der Jahreslosung heißt es »Siehe, ich mache alles neu!« Es ist ein Wort aus der Offenbarung, dass uns mitnehmen will in das Neue, das werden will und welches untrennbar mit Gottes Hoffnung für uns und die Schöpfung verbunden ist. Sind Sie noch neugierig? Kinder sind voller Neugier, wissbegierig, sind erwartungsvoll auf das Neue. Und wie steht es mit Ihnen? »Bloß keine Veränderung – nix Neues, wird eh oft nur schlechter«, höre ich des Öfteren. Und doch, »Lebenslanges Lernen« ist angesagt und in aller Munde. Mit jeder Lebensphase gibt es neue Lernaufgaben und Fragestellungen und es gilt, sich neu aufzustellen. Jung und Alt – beide lernen voneinander und miteinander, davon erzählt auch eine biblische Geschichte. Der 12jährige Jesus im Tempel hat es vorgemacht, im Gespräch und in Diskussion mit den Schriftgelehrten gibt er sich selbstbewusst und fragt nach. Er will nicht das Überkommene unhinterfragt stehen lassen, sondern sucht das Gespräch und die Auseinandersetzung. Die Geschichte steht im Lukasevangelium Kap.2, Vers 41ff. zum Nachlesen. Selbstbewusst und nachfragend ist die Jugend. Miteinander und voneinander lernen: Da bringt einem vielleicht die Enkelin geduldig das Chatten bei und installiert das WhatsApp auf das Handy, damit wir auf dem Laufenden bleiben und gut miteinander im Kontakt. Da kramen wir das alte Hausrezept der Kartoffelpuffer raus und bringen den Jungen das Kochen bei und lernen vielleicht im Alter, dass Sushi uns auch gut schmeckt. Den Kids bringt man das Schleifenbinden der Schuhe bei und lernt später das Zulassen können, dass diese Aufgaben andere für einen tun, weil wir nicht mehr so beweglich sind. Lernen hat mit Bewegung und Entwicklung zu tun. Neugierig und Lernfähig bleiben auch im Alter, darum geht es. Und das Staunen nicht zu vergessen! Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung verändern kann, sagte schon Bertold Brecht. Lernen bedeutet, offen zu bleiben, sich auseinandersetzen mit sich und anderen – im Dialog bleiben. Im Februar laden wir in der Heilig-Geist-Kapelle zu einem kleinen Gesprächsformat mit Heidemarie Langer ein. Jung und Alt im Gespräch: Was können wir voneinander lernen? Auch im Glauben hört das Lernen nicht auf. Immer wieder neu zu fragen und in eine Suchbewegung zu gehen. Martin Luther drückt es so aus: Es ist ein Frommwerden und nicht ein Frommsein. Es ist ein Werden! In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen und uns allen viel frohe Neugier und immer wieder Grund zum Staunen! n Pastorin Petra Wilhelm-Kirst
5 Gut zu wissen Will man nur die »knallharten Fakten«, dann wäre folgendes zu sagen: 59 Jahre alt, verheiratet, vier Kinder (alles Söhne). Der Umzug nach Hamburg ist erfolgreich vollzogen, die Wohnung in der Nähe des AEZ ist das neue Zuhause für sie und ihren Mann geworden. Hamburg kennt sie bereits sehr gut, da ihr alter Arbeitgeber seinen Hauptsitz ebenfalls in Hamburg hatte, daher sind private wie auch berufliche Kontakte in Hamburg vielfältig vorhanden. »Das ist auch eine Art nach Hause zu kommen«, wie sie selbst sagt. Interessanter aber noch sind ja immer die persönlichen Facetten. Frau Schmidt-Strube kommt durch die Tür und begrüßt alle mit einem einnehmenden und fröhlichen Hallo und man kommt sofort ins Gespräch. Nach ihren bisherigen Projekten befragt, sprudelt sie nur so vor Erzählungen und Erlebnissen und es macht Spaß, ihr zuzuhören: Eines ihrer Herzensprojekte ist es, Schulen zu besuchen und mit den Schülerinnen und Schülern über deren Platz in der Welt und in der Gesellschaft zu sprechen, Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und mit den jungen Menschen eine Haltung zu definieren. Vorträge über Wirtschaft und Führung sind dabei ein erster Türöffner und dann geht es darum, Wege in den Beruf aufzuzeigen. So hat Frau Schmidt-Strube schon seit sieben Jahren immer wieder junge Menschen für eine Karriere in der Pflege interessieren und begeistern können. Ein Einsatz als Interimsmanagerin im Ahrtal während der Flutkatastrophe ist ebenfalls eine Erfahrung, die sie nicht missen möchte und die sie nie vergessen wird. Der Zusammenhalt, die fühlbare Menschlichkeit und der Wille jedes Einzelnen, die eigenen Grenzen zu überwinden, um den anderen unter die Arme zu greifen, »da lernt man Demut!« Auf das HzHG angesprochen sagt Frau Schmidt- Strube: »Das Besondere am Hospital ist die Verbindung aus Tradition, Menschlichkeit und Zukunftsorientierung. Hier stehen Menschen im Mittelpunkt – mit ihren Bedürfnissen, ihrer Würde und ihrer Geschichte. Gleichzeitig übernehmen wir Verantwortung für eine nachhaltige, wirtschaftlich solide und moderne Weiterentwicklung. Diese Haltung macht das Hospital zu einem besonderen Ort. Das Hospital zum Heiligen Geist ist ein fester Bestandteil von Poppenbüttel und zugleich eine wichtige Institution für ganz Hamburg. Es ist ein Ort, an dem Menschen Sicherheit, Gemeinschaft und Begleitung finden. Gleichzeitig trägt das Hospital Verantwortung für soziale Infrastruktur, Pflegequalität und Zusammenhalt in der Stadt – und das seit vielen Jahrhunderten.« Nach diesem ersten Einblick folgen bestimmt noch viele weitere in den kommenden Wochen. Für den Start wünschen wir ihr alles Gute und wir freuen uns auf die neue Energie, die uns hier entgegengebracht wird. n Michael Kröger Bianca Schmidt-Strube Neue Vorständin gestartet Das lange Warten hat ein Ende – und es hat sich gelohnt: Bianca Schmidt-Strube ist seit Februar die neue Vorständin im HzHG. An dieser Stelle möchte ich sie kurz vorstellen und ihr alles Gute für den Start wünschen.
Titelgeschichte 6 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Cosplay: Mehr als Fasching und Karneval Eine Welt der Verwandlung und Kreativität Erinnern Sie sich noch an die bunten Karnevalstage, wenn die Straßen voller verkleideter Menschen sind und fröhliche Musik erklingt? Diese kurze Zeit im Jahr, in der wir aus unserer gewohnten Rolle schlüpfen und uns in fantasievolle Kostüme hüllen, hat für viele Menschen einen ganz besonderen Reiz. Was aber, wenn ich Ihnen sage, dass es Menschen gibt, die dieses Verkleiden das ganze Jahr über zelebrieren – und das mit einer Leidenschaft und Hingabe, die weit über das närrische Treiben hinausgeht? Die internationale Welt des Cosplay Willkommen in der faszinierenden Welt des »Cosplay«, einer kreativen Kunstform, die weit mehr ist als nur ein Kostümieren. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern »Costume« (Kostüm) und »Play« (Spielen) zusammen und beschreibt eine Kultur, in der Fans ihre Lieblingsfiguren aus Filmen, Serien, Comics, Mangas oder Videospielen zum Leben erwecken. Die Ursprünge dieser besonderen Kunstform liegen in Japan, wo bereits in den 1970er Jahren Fans begannen, sich als Charaktere aus Anime (Zeichen- trickserien) und Manga (Comics) zu verkleiden. Was zunächst wie eine Nischenaktivität aussah, hat sich mittlerweile zu einer globalen Bewegung entwickelt, die Menschen jeden Alters und aus allen Gesellschaftsschichten begeistert. Bei Cosplay geht es um weit mehr als nur das Tragen eines Kostüms – es ist eine Liebeserklärung an eine Figur, eine Kunstform der Verwandlung und des kreativen Ausdrucks. Die Leidenschaft zur Detailtreue Die Leidenschaft der Cosplayer zeigt sich vor allem in der akribischen Detailtreue ihrer Kostüme. Viele En- thusiasten arbeiten monatelang an einem einzigen Outfit, nähen jeden Zipfel selbst, bauen Requisiten und Accessoires und studieren akribisch die Bewegungen und Charakterzüge ihrer Lieblingsfigur. Ein ech- ter Cosplay-Auftritt ist eine Performance, bei der nicht nur das Aussehen stimmen muss, sondern auch die Körpersprache, die Gestik und sogar die Stimmlage. Große Veranstaltungen wie die Gamescom (Köln) oder die Comic Con (Stuttgart) sind heute undenkbar ohne die bunten und fantasievollen Cosplayer. Hier treffen sich Gleichgesinnte, präsentieren ihre aufwendigen Kostüme, tauschen sich aus und zeigen ihre handwerklichen und schauspielerischen Fähigkeiten. Manchmal sind die Kostüme so detailgetreu, dass man meinen könnte, eine Figur sei direkt aus einem Film oder Spiel in die Realität getreten. Cosplay macht auch vor Eltern nicht halt Mia Jensen ist 17 Jahre alt und die Tochter von Nana Jensen aus der Verwaltung des HzHG. Mia ist eine leidenschaftliche Cosplayerin und lebt ihr Hobby mit voller Hingabe: Wenn sie nicht gerade Perücken klebt
7 oder neue Schnitte an ihren Kostümen ausprobiert, sitzt sie an der Nähmaschine und feilt an jedem noch so kleinen Detail. Ihre Freizeit verbringt sie oft damit, Requisiten zu bauen, Make-up-Techniken zu üben oder ihre Mutter mit endlosen Einkaufslisten für Stoffe, Farben und Spezialkleber zu »quälen«. Mia verbindet handwerkliches Geschick mit großer Kreativität und einem ausgeprägten Sinn für Teamgeist: Sie nimmt regelmäßig an regionalen Treffen teil, tauscht sich mit erfahrenen Cosplayerinnen und Cosplayern aus und unterstützt Anfängerinnen und Anfänger beim Einstieg. Für Mia ist Cosplay mehr als Verkleidung; es ist eine Form des Ausdrucks, ein Weg, Geschichten sichtbar zu machen und generationenübergreifend Begeisterung zu wecken. Ihre Energie und Freundlichkeit zeigen, wie bunt und verbindend diese Szene sein kann. Seniorige Cosplayer Was viele nicht wissen: Cosplay kennt keine Altersgrenzen. Während man vielleicht denkt, dies sei eine Beschäftigung nur für junge Menschen, zeigen auch Seniorinnen und Senioren, dass Kreativität und Spielfreude keine Frage des Lebensalters sind. Nehmen wir zum Beispiel die beliebten Charaktere aus Hollywoodfilmen: Ein Cosplayer könnte sich als Graf Dracula verkleiden, komplett mit Umhang und Vampirzähnen. Oder man schlüpft in die Rolle des liebenswerten Zauberers Gandalf aus dem Herrn der Ringe, mit langem weißem Bart und Zauberstab. Auch eine Teilnahme an Mittelalterfesten in entsprechender Verkleidung ist nicht selten. Ob Zauberer, TV-Lieblingsheld oder Computerspiel-Charakter – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Diese Kunstform bietet mehr als nur eine Möglichkeit zur Verkleidung. Sie ist ein Ventil für Kreativität, eine Möglichkeit, sich auszudrücken und Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu sein. Für viele Cosplayer bedeutet dies eine Form der Selbstverwirklichung, eine Möglichkeit, die eigenen handwerklichen Fähigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig Freundschaften zu schließen. Vielleicht haben Sie ja Lust bekommen, die Welt des Cosplay näher zu erkunden? Man muss nicht gleich ein komplettes Kostüm nähen – oft reicht schon ein kleines Accessoire um die Freude am Betrachten dieser bunten, kreativen Welt auszudrücken. n Enno Olbrich
Arbeiten bei uns 8 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Pflege ist Beziehung, Verantwortung und tägliche Herausforderung – und genau deshalb ist klar: Die Zukunft der Pflege gestalten wir gemeinsam. In den vergangenen Monaten haben sich viele Kolleginnen und Kollegen aus Pflege, sozialer Betreuung und Leitung aktiv eingebracht, diskutiert, hinterfragt und neue Ideen entwickelt. Dieses Engagement zeigt: In unseren Häusern steckt enormes Potenzial. Im Rahmen des vom BMAS mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten wissenschaftlichen Projekts »DiWaKom – Digitalen Wandel in der stationären Altenpflege erfolgreich gestalten« fanden im vergangenen Jahr zahlreiche Workshops, Befragungen und Gespräche statt. Über 175 Mitarbeitende haben offen geschildert, was gut läuft, wo es hakt – und was sie sich für ihren Arbeitsalltag wünschen. Das Ergebnis ist ein klares Signal: Die Mitarbeitenden wollen gute Pflege leisten und die Arbeitsbedingungen verbessern! Was alle Mitarbeitenden ausmacht Die Rückmeldungen zeigen eine hohe fachliche Kompetenz und eine starke Identifikation mit dem eigenen Haus. Viele Mitarbeitende meistern herausfordernde Situationen mit Bewohnerinnen und Bewohnern souverän und bringen täglich viel Herzblut in ihre Arbeit ein. Gleichzeitig wurde offen benannt, wo Belastungen entstehen: Zeitdruck, fehlende Rückzugsmöglichkeiten, zusätzliche Aufgaben und eine hohe Dokumentationslast. Gerade diese Offenheit ist eine große Stärke – denn nur so können gemeinsam (Assistenz-)Lösungen entwickelt werden. Digitalisierung als Entlastung – nicht als Zusatzbe- lastung Ein zentrales Thema der Workshops war der Einsatz moderner Technik. Die gute Nachricht: Die Bereitschaft, neue digitale Lösungen mitzugestalten, ist groß. Mobile Dokumentation, Spracheingabe, bessere Kommunikationswege oder digitale Lernangebote wurden vielfach als echte Entlastung benannt. Gleichzeitig zeigt die Befragung der digitalen Kompetenzen: Die Grundlagen sind bei den meisten vorhanden – und darauf lässt sich aufbauen. Künftig werden Lernangebote passgenau, praxisnah und in unterschiedlichen Niveaustufen über eine digitale Lernplattform im Hospital zum Heiligen Geist angeboten, so dass jede und jeder im eigenen Tempo lernen kann. Die Lernplattform ist eingerichtet – erste Lernmodule werden entwickelt. Mitreden ausdrücklich erwünscht Ein zentrales Ergebnis aller Gespräche: Mitarbeitende möchten stärker in Veränderungen eingebunden werden. Genau hier setzt das Projekt an. Technik soll nicht »von oben« eingeführt werden, sondern gemeinsam ausgewählt und erprobt werden – zum Beispiel in einem Pilotbereich mit mobiler Dokumentation und Spracherkennung. Auch Führungskräfte werden dabei gezielt entlastet und unterstützt, damit mehr Raum für Austausch, Entwicklung und gute Zusammenarbeit entsteht. Der digitale Wandel ist kein Selbstzweck – er soll den Arbeitsalltag erleichtern und gute Pflege langfristig sichern. Zusammen mit den Projektpartnern ILAG – Institut Leistung Arbeit Gesundheit, Plön und oncampus, Lübeck geht das Hospital zum Heiligen Geist diesen Weg gemeinsam. Das Projekt läuft bis 2027. n Dr. Michael Bau (Projektkoordination ILAG – Institut Leistung Arbeit Gesundheit) Nizar Müller (Leitung Projekt- und Innovationsmanagement HzHG) DiWaKom: Unser Weg in die Zukunft Gemeinsam Pflege weiterdenken
9 Leben bei uns Vor acht Jahren waren wir noch ein Dutzend Skatbegeisterte, fast alle über 80 Jahre alt. Mehr als die Hälfte davon Frauen. Wir spielen nie um Geld, haben aber immer mit viel Spaß Karten »gekloppt«. Im Lauf der Zeit sind wir natürlich weniger geworden und jetzt nur noch ein halbes Dutzend. Wenn Du noch – oder schon etwas Skat beherrscht, komm doch mittwochs kurz vor 15.00 Uhr im Haus Pfingstrose vorbei. Dort im Gemeinschaftsraum spielen wir zwei Stunden Kneipenskat nach einfachen Spielregeln. Ein Getränk gibt es gratis und vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Ich würde mich freuen, wenn unsere Gruppe verstärkt wird und einige Jahre beieinander bleibt. Wenn Ihr Fragen habt könnt Ihr mich gerne anrufen unter (0 40) 602 602 0. n Gert Struck (auch schon 87) Senioren Skatclub Spaßvögel von 2017 Ende 2025 baten wir die Besucherinnen und Besucher unseres Digitalcafés im DigiLab um ihr Feedback – und das Ergebnis hat uns überwältigt: Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,78 von 5 Sternen für das Angebot und 4,73 für die Unterstützung durch unsere Digitallotsen haben Sie uns ein großartiges Zeugnis ausgestellt! Besonders stolz macht uns, dass 36 von 37 Teilnehmenden angaben, dass unser Angebot ihre Lebensqualität im Alltag verbessert hat – und alle (!) unser Digitalcafé weiterempfehlen würden. Ihre zahlreichen liebevollen Rückmeldungen – von »Machen Sie weiter so!« bis zu »Ohne das Digitalcafé wär ich dumm geblieben« – zeigen uns, wie wertvoll unsere gemeinsame Arbeit ist. Auch Ihre Themenwünsche, wie »Erklärung von Apps«, »KI- Bilder erkennen« oder »HVV und Google Maps nutzen«, fließen bereits in unsere Planungen für 2026 ein. Ein herzliches Dankeschön gilt Ihnen allen für Ihre rege Teilnahme, Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen. Sie motivieren uns, unser Angebot stetig weiterzuentwickeln und neue Formate auszuprobieren. Freuen Sie sich schon jetzt auf viele spannende Aktionen, Schulungen und Experimentierzeiten in 2026 – im Digitalcafé, im DigiLab und darüber hinaus! Der vollständige Umfragebericht liegt zur Einsicht im Digitalcafé aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – und auf viele weitere digitale Entdeckungsreisen gemeinsam mit Ihnen! n Ihr Digitalcafé + DigiLab Team Feedback-Umfrage zum Digitalcafé »Danke für Ihr Vertrauen!«
10 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Veranstaltungen Wann: Mittwoch, 11. Februar 2026, 13.00 – 16.30 Uhr Wo: Festsaal Freier Eintritt Nur für Bewohner:innen, Mieter:innen und Mitarbeitende. Kulinarische Hausmesse Einladung zur 14. Hausmesse - Infos rund ums Essen und Trinken Kulinarische Messe Wir laden Sie am Mittwoch, den 11. Februar herzlich zu unserer kulinarischen Messe in den Festsaal ein! Von 13.00 bis 16.30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre alles zu probieren, was unsere Lieferanten für das Hospital anbieten. Freuen Sie sich auf eine große Auswahl wie z. B. Frischkost und herzhafte Spezialitäten, feinster Käse und vielfältiger Aufschnitt, köstliche Kuchen und süße Leckereien und vieles mehr. Der Eintritt ist frei – kommen Sie vorbei, entdecken Sie neue Geschmacksrichtungen und genießen Sie einen genussvollen Mittag und Nachmittag. Alle Messeaussteller freuen sich auf ihr zahlreiches Kommen und auf einen schönen und kulinarischen Tag mit Ihnen. n kp Wann: Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr Wo: Festsaal Die Modenschau beginnt um 15.00 Uhr Freier Eintritt Mode-Verkauf Einladung zur Modenschau mit Verkauf Irina Store Ursula Boruzio und ihr erfahrenes Team, seit vielen Jahren erfolgreich in der Modebranche tätig, kommen ins Hospital und präsentieren stilvolle, tragbare und zugleich moderne Mode für Frauen und Männer. Freuen Sie sich auf eine sorgfältig ausgewählte Kollektion: modisch, hochwertig verarbeitet und preislich sehr attraktiv. Gezeigt werden aktuelle Trends in einer modernen Präsentation – ideal für modebewusste Best Ager, die Wert auf Stil, Qualität und Alltagstauglichkeit legen. Wir laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen, sich inspirieren zu lassen und Mode live zu erleben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. n kp
11 Ein bunter Wirbel aus Rhythmus, Farben und Freude Tanzbrücke Hamburg Wann: Donnerstag, 26. Februar 2026 18.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) Wo: Festsaal Eintrittspreise: 12,- € (Bewohner) 15,- € (Gäste) Tanzshow Eine Bühne voller Leben, Vielfalt und Bewegung: Über 50 junge Tänzerinnen der Tanzbrücke Hamburg laden zu einem mitreißenden Tanzabend ein. Die Tänzerinnen stammen aus 20 verschiedenen Ländern, leben alle in Hamburg und bringen ihre Lebensfreude in abwechslungsreichen Choreografien und fantasievollen Kostümen zum Ausdruck. Mit ihrer Tanzkunst möchten sie Brücken schlagen – zwischen Kulturen und Generationen, zwischen Herkunft und gemeinsamer Heimat. Tanz wird hier zur Sprache, die alle verbindet. Unter der Leitung von Natalia Dergatcheva blickt die Tanzbrücke Hamburg e. V. auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück: Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter mehrfache deutsche Meistertitel, 13-fache Vizeweltmeisterschaften sowie mehrere Weltmeistertitel in den Jahren 2010 bis 2025, zeugen von außergewöhnlicher Qualität und Leidenschaft. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Ballettschulen Deutschlands – ein Ort, an dem Talent, Hingabe und Herzblut zu unvergesslichen Erlebnissen verschmelzen. Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend voller Tanz, Emotionen und gelebter Vielfalt. Karten ab 03. Februar 2026 ausschließlich Mo. – Fr. 9.00 – 20.00 Uhr am Empfang oder an der Abendkasse. Preise: 12,- € für Bewohner und 15,- € für Gäste. Keine telefonische Vorbestellung möglich! Die Veranstaltung findet ohne Pause statt! n kp
12 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Unser heutiger Gast: Axel Schulz Er trägt sein Herz auf der Zunge, spricht offen und ehrlich und vergisst dabei nie die Prise Humor. Mit Gelassenheit und unerschütterlicher Fairness hat er sich nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb großen Respekt verschafft. Früher sorgten legendäre Kämpfe gegen George Foreman, Wladimir Klitschko oder Francois Botha für Aufsehen. Heute ist es Axel selbst, der die Menschen begeistert. HzHG: Lieber Axel, woher nimmst Du immer Deine ansteckende gute Laune? Axel: Ich glaube, ich habe das Fröhlichsein durch meinen Sport gelernt. In diesem Sport bist Du knallhart, musst abrechnen und abliefern. Da gibt es wenig Platz für gute Laune. Aber das heißt ja nicht, dass ich deswegen dauerhaft schlecht gelaunt durchs Leben laufen muss. Und deshalb bin ich im »normalen Leben«, im Normalfall gut gelaunt, denn schlechte Laune verdirbt einem den ganzen Tag. Manche Leute wundern sich dann, wenn ich auf der Straße einfach schön grüße. Sie fragen mich dann, wieso ich so nett bin, obwohl wir uns gar nicht kennen. Ich finde, es gehört sich einfach so. Ich sehe vieles einfach eher positiv als negativ. Und es gibt einem ja auch selbst ein gutes Gefühl. HzHG: Wie bist Du damals eigentlich zum Boxsport gekommen? Axel: Mit dem Fahrrad! … Spaß! ☺ Ich komme ja aus der ehemaligen DDR, wo der Sport damals noch sehr gefördert wurde. Man konnte nahezu kostenfrei oder zumindest für wenig Geld trainieren. Dann bin ich einfach mit meinen Freunden mitgegangen und habe Verschiedenes ausprobiert. Ich war wie jeder kleine Junge mit sechs, sieben Jahren beim Fußball. Das fand ich aber zu doof, dem Ball hinterherzurennen. Dann bin ich zur Leichtathletik gegangen. Dort war es mir zu doof, im Kreis zu rennen. Dann habe ich mich im Schwimmen ausprobiert und bin gegen die Bande geschwommen. Und erst dann bin ich mit meinem Kumpel zum Boxen gegangen. Er war damals schon ein halbes Jahr dabei. Nachdem er mir dann so richtig auf die Nase gehauen hat, wusste ich, das will ich auch können. Und so bin ich dann dabei geblieben. HzHG: Gibt es wertvolle Lektionen fürs Leben, die Du im Boxsport gelernt hast? Axel: Absolut! »Fleiß schlägt Talent!« Und das ist nicht nur im Boxen so, sondern überall im Leben. Wenn man fleißig ist, wird dies auch irgendwann belohnt. Wenn auch nicht immer sofort. HzHG: Welchen Beruf hättest Du ergriffen, wenn Du kein Boxer geworden wärest? Axel: Ich wollte als Kind immer Förster werden. Meine Oma hatte ein Haus und ich musste immer, wenn ich sie besuchen wollte, durch den Wald. Wenn ich dann verängstigt war, hat sie mir gesagt, dass im Wald ganz viele Tiere leben, dass diese meine Freunde sind und es keinen Grund gibt Angst zu haben. Daraus hat sich dann mein Berufswunsch Förster entwickelt. Tatsächlich habe ich dann aber eine Ausbildung zum Mechaniker gemacht. Leben bei uns WIR FRAGEN DIE STARS!
13 HzHG: Vor welchen Menschen hast Du Respekt bzw. wer beeindruckt Dich besonders? Axel: Menschen die konsequent an ihren Zielen arbeiten, sich jeden Tag neu aufraffen und nicht aufgeben, finde ich sehr beeindruckend. Sie verdienen meinen vollsten Respekt. HzHG: Was motiviert Dich am meisten zu Spitzenleistung? Axel: Der Wunsch danach, meine Grenzen auszutesten. Es ist egal in welchem Sport. Wenn man zum Beispiel 10 Kilometer rennt, dann schafft man heute bei diesem Wetter und diesen Bedingungen vielleicht weniger als nächste Woche zur gleichen Uhrzeit. Genau dieses Austesten der individuellen und tagesaktuellen Grenzen motiviert mich immer aufs Neue zu Spitzenleistungen. HzHG: Womit beschäftigst Du Dich ehrenamtlich? Axel: Ich engagiere mich u. a. ehrenamtlich für ein Kinderhospiz in Frankfurt und eines in Leipzig. Dort bin ich seit 20 Jahren Botschafter. Als ich damals mit dem Boxen aufgehört habe, bemerkte ich, dass ich mit meiner reinen Anwesenheit auf Veranstaltungen den Menschen etwas Positives mitgeben kann. Ich freue mich wirklich, wenn ich besonders kranken oder beeinträchtigten Menschen mit meiner guten Laune ein bisschen Kraft schenken darf. Auch bei Veranstaltungen auf denen z. B. um Spenden geworben wird, ist meine Bekanntheit oft eine Bereicherung um noch mehr Geld einsammeln zu können. HzHG: Hast Du eine große Leidenschaft neben dem Boxen? Axel: Ja, das Golfspielen! Wir haben einen kleinen Golfverein, die »Partysanen«. Es ist ein Zusammenschluss einiger ehemaliger Sportler wie Stefan Kretzschmar oder Pascal Hens. Wir spielen ein paar Mal im Jahr für den guten Zweck und spenden die Gelder dann am Jahresende an unterschiedlichste Projekte oder Einrichtungen wie z. B. dem Straßenkinderhaus »Butze« in Berlin. HzHG: Für welche Dinge bist Du dankbar in Deinem Leben? Axel: Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in einer behüteten Kindheit aufwachsen konnte. Natürlich auch, dass ich den Sport machen durfte, der zu mir passte und mir gefiel. Dass ich damit sogar noch Geld verdienen konnte war natürlich ein weiteres großes Geschenk. HzHG: Was sagst Du Menschen, die sich gerade an einem Tiefpunkt im Leben befinden? Axel: Im Normalfall besteht das Leben ja aus Höhen und Tiefen. Menschen, denen es vorübergehend gerade nicht so gut geht, versuche ich genau das klarzumachen. Irgendwann geht es auch wieder bergauf, das Wichtige ist nur, sich nicht unterkriegen zu lassen. HzHG: Wo lädst Du Deine Akkus auf, wenn Sie mal leer sind? Axel: Tage zum Ausspannen verbringe ich sehr gern in Deutschland bzw. an Orten die leicht mit dem Auto zu erreichen sind. Sehr gern bin ich auf der Insel Usedom oder im Spreewald. Flugreisen und vor allem Langstreckenflüge sind nicht so mein Ding. Mit dem Auto ist man da viel flexibler und unabhängiger. Der Hauptgrund ist aber eigentlich meine Nespresso Kaffeemaschine. Ohne diese bin ich aufgeschmissen. Deshalb nehme ich diese immer im Auto mit. Denn als Morgenmuffel brauche ich sehr, sehr viel Kaffee um gut in den Tag zu starten. ☺ Lieber Axel wir danken Dir von ganzem Herzen für Deine Zeit und Deine Offenheit, die Du uns für dieses tolle Interview geschenkt hast. Es war wirklich spannend einen Menschen zu erleben, der nicht nur äußerst inspirierend, motivierend und kraftvoll ist, sondern ebenso eine warme, herzliche und sensible Seite in sich trägt. Diese dann sinnvoll für diverse wohltätige Projekte einzusetzen verdient den vollsten Respekt. Wir wünschen Dir alles Gute und senden Dir beste Grüße aus dem Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg. n Ronny Behrendt
14 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Gottesdienste im Februar 2026 Sonntag, 1. Februar 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born mit Heiligem Abendmahl Sonntag, 8. Februar 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Sonntag, 15. Februar 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Katholische Andacht Freitag, 6. Februar 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt o. Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im Februar 2026 Dienstag, 3. Februar 15.00 Uhr Lesekreis für alle Interessierten im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Donnerstag, 5. Februar 15.00 Uhr Café Freundeskreis – Andreas Werling feiert das Leben mit seinen Höhen und Tiefen im Festsaal. Sonntag, 8. Februar 15.00 Uhr Sonntagskonzert – »Fantasia« Ein Soloklavierkonzert der Pianistin Tatjana Karpouk im Festsaal. Mittwoch, 11. Februar 15.00 Uhr Märchengesprächskreis für alle Interessierten mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Inge Willeke · Tel. (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Häkel- und Strickclub mit Inge Willeke · Tel. (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 15.00 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Jasmin 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlights [Siehe Seite 10 u. 11] Mittwoch, 11. Februar Kulinarische Messe – Infos rund ums Essen und Trinken 13.00 – 16.30 Uhr Festsaal Donnerstag, 26. Februar Tanzbrücke Hamburg – Tanzshow 18.30 Uhr Festsaal ANZEIGEN Schneiderin Natalia Zuther nimmt Ihre Änderungswünsche dienstags von 10 bis 11 Uhr im Waschcenter (Haus Robinie) entgegen. Hausbesuche auf Wunsch. Telefon: (0 40) 37 23 12 Friseurstube Hinsbleek DANIELA CVEJTKOVIC UND TEAM Am Robinienplatz Hinsbleek 11 · 22391 Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 9.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 17.00 Uhr Terminvereinbarung unter: Telefon (0 40) 88 36 91 76
Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Interessenten herzlich willkommen! Tel. 6 02 60 20 DO Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr Freitag, 20. Februar in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 14. und 28. Februar im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 03. und 24. Februar H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im DigiLab Dienstag, 10. Februar Einstieg Smartphone / Tablet (Teil 1) DigiLab (Haus Enzian) 14.00 – 16.00 Uhr Dienstag, 17. Februar Einstieg Smartphone / Tablet (Teil 2) DigiLab (Haus Enzian) 14.00 – 16.00 Uhr Sonstige Veranstaltungen Jeden Mittwoch Hamburger Jungs in Haus Begonie · 4. OG · Begegnungsraum des amb. Hospizdienstes 15.30 – 17.00 Uhr Jeden 2. und 4. Montag im Monat Angebote und Veranstaltungen im Februar 2026 + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + +
Aktiv durch die Woche (wöchentlich stattfindende Veranstaltungen) MO Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Qigong 14.30 – 15.30 Uhr Haus Pfingstrose Marita Lüdtke Zeit zum Zuhören 15.00 Uhr Bibliothek Sabine Hinz Bibelgesprächskreis 15.00 – 16.00 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Karin Theis DI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 09.00 – 12.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann 14.00 – 16.00 Uhr Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers MI Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Digitalcafé 10.00 – 12.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Skatrunde 15.00 – 17.00 Uhr Haus Pfingstrose Gert Struck Interessenten herzlich willkommen! Tel. 6 02 60 20 DO Bewohnerchor »Spätlese« 10.00 – 11.15 Uhr Heilig-Geist-Kapelle Manon Raphaelis Bibliothek 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Digitalcafé 14.00 – 16.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Hobby & Treff Div. Gruppenangebote – Infos u. Anm. unter Tel. 60 60 14 47 Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Bürger-Infostunde mit Stadtteilpolizistin Fragen und Antworten mit Alexandra Suhr Freitag, 20. März in Haus Iris 9.30 – 10.30 Uhr Offenes Singen mit Isabelle Vilmar Samstag, 14. und 28. März im Festsaal 10.00 – 11.00 Uhr Dienstag, 10. und 31. März H. Begonie (Friesenstube) 15.00 – 16.00 Uhr ErklärZeiten im DigiLab Montag, 16. März Linux-Schulung (Teil 1) 10.00 – 12.00 Uhr KI zum »Anfassen« 14.00 – 16.00 Uhr DigiLab (Haus Enzian) Dienstag, 17. März Digitaler Spaziergang — HzHG für Beginner Start um 14.00 Uhr am Empfangsgebäude Sonstige Veranstaltungen Jeden Mittwoch Hamburger Jungs in Haus Begonie · 4. OG · Begegnungsraum des amb. Hospizdienstes 15.30 – 17.00 Uhr Dienstag, 10. März + + + Diese Doppelseite in der Heftmitte können Sie herausreißen und als Plakat nutzen! + + + Angebote und Veranstaltungen im März 2026
FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Gottesdienste im März 2026 Sonntag, 1. März 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst mit Heiligem Abendmahl Sonntag, 8. März 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born Sonntag, 15. März 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 22. März 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Plamsonntag, 29. März 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born Katholische Andacht Freitag, 6. März 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt oder Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im März 2026 Dienstag, 3. März 15.00 Uhr Lesekreis für alle Interessierten im Hinsbleek 9 (im Erdgeschoss) Donnerstag, 5. März 15.00 Uhr Café Freundeskreis Akkordeon-Orchester im Festsaal. Mittwoch, 11. März 15.00 Uhr Märchengesprächskreis mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (EG) Donnerstag, 12. März 15.00 Uhr Literatur am Nachmittag »Frühling, ja du bist's! / Dich hab ich vernommen!« Diesmal mit R. Engelhardt-Bunte & H. Lindemann Dienstag, 10. März Meditative Musik · in der Kapelle 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Inge Willeke · Telefon (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Häkel- und Strickclub mit Inge Willeke · Telefon (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 15.00 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Jasmin 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlight [Siehe Seite 10 u. 11] Mittwoch, 25. März Irina Store – Modenschau mit Verkauf 10.00 Uhr Festsaal
FR Bibliothek 09.00 – 11.00 Uhr Haus Orchidee Regine Koch Hobby & Treff 11.00 – 13.00 Uhr Haus Robinie Ulrike Buthmann Einkaufsfahrten in das AEZ vormittags mit Anmeldung Tel. 60 60 11 22 Digitalcafé 15.00 – 17.00 Uhr Haus Orchidee Alexander Boers Gottesdienste im Februar 2026 Sonntag, 1. Februar 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Katharina Born mit Heiligem Abendmahl Sonntag, 8. Februar 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Sonntag, 15. Februar 10.00 Uhr Festsaal Pastorin Petra Wilhelm-Kirst Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr Festsaal Prädikantin Imke Diermann Katholische Andacht Freitag, 6. Februar 10.00 Uhr Kapelle Karin Holdt o. Anne Weichert Veranstaltungen des Freundeskreises des Hospitals zum Heiligen Geist im Februar 2026 Dienstag, 3. Februar 15.00 Uhr Lesekreis für alle Interessierten im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Donnerstag, 5. Februar 15.00 Uhr Café Freundeskreis – Andreas Werling feiert das Leben mit seinen Höhen und Tiefen im Festsaal. Sonntag, 8. Februar 15.00 Uhr Sonntagskonzert – »Fantasia« Ein Soloklavierkonzert der Pianistin Tatjana Karpouk im Festsaal. Mittwoch, 11. Februar 15.00 Uhr Märchengesprächskreis für alle Interessierten mit Karin Groth im Hinsbleek 9 (Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss) Jeden 2. und 4. Montag im Monat Kleiner Wochenmarkt Pfingstrosenplatz 8.30 – 12.00 Uhr Jeden 2. Montag im Monat Tischharfen-Gruppe Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 14.00 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Plattdeutscher Klönschnack mit Inge Willeke · Tel. (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum Hinsbleek 9 15.00 Uhr Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Mietersprechstunde Servicebüro Empfangsz. 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Dienstag im Monat Mietersprechstunde Büro in der Grevenau 3 9.30 – 10.15 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Häkel- und Strickclub mit Inge Willeke · Tel. (0 40) 66 89 05 67 Gemeinschaftsraum 1. OG in Haus Robinie 15.00 Uhr Jeden letzten Donnerstag im Monat Trauercafé Haus Begonie, 4. Etage 15.30 – 17.30 Uhr Jeden ersten Freitag im Monat Politischer Kreis mit Frau Chindanusorn und Herrn Evermann Haus Jasmin 15.00 Uhr Veranstaltungs-Highlights [Siehe Seite 10 u. 11] Mittwoch, 11. Februar Kulinarische Messe – Infos rund ums Essen und Trinken 13.00 – 16.30 Uhr Festsaal Donnerstag, 26. Februar Tanzbrücke Hamburg – Tanzshow 18.30 Uhr Festsaal
Wissen & Inspiration 19 Die Wurzeln des Aberglaubens Die Angst vor Freitag, dem 13. ist jünger als man vielleicht denkt. Der Begriff »Paraskavedekatriaphobie« beschreibt diese spezifische Phobie. Er setzt sich aus griechischen Wörtern zusammen: Paraskevi (Freitag), dekatreis (dreizehn) und phobos (Angst). Die Zahl 13 galt schon lange als Unglückszahl. Im Christentum spielte das Letzte Abendmahl eine Rolle. Jesus saß mit zwölf Jüngern am Tisch – insgesamt dreizehn Personen. Der dreizehnte Gast war Judas, der Verräter. Am nächsten Tag, einem Freitag, wurde Jesus gekreuzigt. In der nordischen Mythologie gibt es eine ähnliche Geschichte. Bei einem Bankett in Walhalla erschien Loki als dreizehnter ungebetener Gast. Er brachte Chaos und Tod. Der Freitag selbst galt ebenfalls als Unglückstag. Viele Hinrichtungen fanden freitags statt. Seeleute weigerten sich, freitags in See zu stechen. Doch die Kombination aus beiden – Freitag und die 13 – entstand erst später. Der britische Schriftsteller Thomas Lawson schrieb 1907 den Roman »Friday, the Thirteenth«. Die Geschichte handelt von einem Börsenmakler, der den Markt an einem Freitag, dem 13. abstürzen lässt. Was macht 2026 so besonders? Das Jahr 2026 hat drei Freitage, die auf einen 13. fallen. Das passiert nicht oft. Der erste fällt auf den 13. Februar. Der zweite auf den 13. März. Der dritte auf den 13. November. Warum gleich drei Mal? Es liegt am Kalender. Das Jahr 2026 beginnt an einem Donnerstag. Das bedeutet: Der 13. Januar fällt auf einen Dienstag. Zählt man die Tage weiter, landet der 13. Februar auf einem Freitag. Da der Februar nur 28 Tage hat (2026 ist kein Schaltjahr), beginnt der März ebenfalls an einem Sonntag. Damit fällt auch der 13. März auf einen Freitag. Der dritte Freitag, der 13. im November ergibt sich aus der gleichen mathematischen Logik. Drei Freitage, die auf einen 13. fallen – das kommt im Durchschnitt alle elf Jahre vor. Das letzte Mal war es 2015 der Fall. Nach 2026 müssen wir bis 2037 warten. Wie stark wirkt der Aberglaube heute? Die Angst vor diesem Tag ist real messbar. Studien zeigen: Viele Menschen ändern ihr Verhalten am Freitag, dem 13. Weniger Menschen fliegen an diesem Tag. Fluggesellschaften verzeichnen einen Rückgang der Buchungen. Manche Airlines verzichten sogar auf die Reihe 13 in ihren Flugzeugen. Auch an der Börse lässt sich ein Effekt beobachten. Das Handelsvolumen sinkt leicht. Anleger halten sich zurück. In manchen Krankenhäusern werden weniger Operationen geplant. Nicht weil die Ärzte abergläubisch wären. Sondern weil Patienten Termine verschieben wollen. Doch die Statistik gibt Entwarnung. Es passieren nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen. Die Versicherungen haben das überprüft. Manche Studien zeigen sogar das Gegenteil: Weil Menschen vorsichtiger sind, passiert eher weniger. Der einzige echte Schaden entsteht durch die Angst selbst. Experten schätzen: Allein in den USA gehen durch den Aberglauben rund 800 Millionen Dollar verloren. Menschen gehen nicht einkaufen. Sie reisen nicht. Sie verschieben Geschäfte. Objektiv betrachtet unterscheidet sich Freitag, der 13. nicht von anderen Tagen. Die Sonne geht auf. Sie geht unter. Das Leben läuft weiter. Aber Aberglauben funktioniert nun einmal nicht rational. Er sitzt tiefer. Er ist Teil unserer Kultur. Teil unserer Geschichten. Vielleicht brauchen wir solche Tage. Sie geben uns einen Grund, innezuhalten. Vorsichtiger zu sein. Bewusster durch die Welt zu gehen. Oder wir nutzen sie als Gelegenheit, über unsere irrationalen Ängste zu lachen. n Enno Olbrich Freitag, der 13. hat einen schlechten Ruf. Viele Menschen gehen an diesem Tag vorsichtiger durch die Welt. Manche meiden wichtige Entscheidungen. Andere bleiben am liebsten im Bett. Aber woher kommt dieser Aberglaube? Und warum spielt das Jahr 2026 dabei eine besondere Rolle? Warum 2026 ein besonderes Jahr wird Freitag, der 13.
Leben bei uns 20 Rund um den Glockenturm · Februar / März 2026 Buchvorstellungen »Leuchtfeuer« von Dani Shapiro ist eine berührende Familiengeschichte über Schuld, Vergebung und die Kraft der Zeit. Mit viel Feingefühl zeigt Shapiro, wie sich Lebenswege über Jahrzehnte verweben. Es ist ein fesselndes und emotional tiefgehendes Werk, das den Leser in eine Welt voller Geheimnisse und innerer Konflikte entführt. Die Leser:innen begleiten die Charaktere dieser Gern möchten wir an dieser Stelle einen kleinen Einblick in unser Bibliotheksangebot bieten und möchten Ihnen daher heute zwei spannende und anrührende Titel vorstellen, die Sie bei uns ausleihen können. Kommen Sie gern einfach zu unseren Öffnungszeiten (Mo. + Do. 14.00 – 16.00 Uhr, Di. + Mi. + Fr. 9.00 – 11.00 Uhr) vorbei und stöbern Sie durch die HzHG-Bibliothek. Und wenn Sie weitere Tipps oder Empfehlungen benötigen, sprechen Sie uns gern an. n Regine Koch Geschichte auf ihrer Suche nach ihrem Platz in der Welt, während sie sich mit den Herausforderungen des Lebens, der Familie und der eigenen Identität auseinandersetzen. Dabei zeichnet die Autorin komplexe emotionale Landschaften der dadurch lebendig und authentisch wirkenden Figuren. Ein stilles, tröstliches Buch, das zum Nachdenken über das eigene Leben und Versöhnungen anregt – warmherzig, sanft und sehr lesenswert. »Leuchtfeuer« ist ein empfehlenswerter Roman für Leser:innen, die sich auf eine Reise durch die vielschichtigen Facetten des menschlichen Seins einlassen möchten. Verlag: Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG »Leuchtfeuer« (von Dani Shapiro – deutsche Erstausgabe 2024) »Der Bojenmann« ist ein packender Thriller, der mit einer spannungsgeladenen Atmosphäre und vielschichtigen Charakteren überzeugt. Die Geschichte spielt an der Nordseeküste, wo ein mysteriöser Mann auftaucht, der sich mit den Kräften der Natur und den dunklen Geheimnissen der Umgebung auseinandersetzt. Der Roman verbindet geschickt »Der Bojenmann« (von Kester Schlenz & Jan Jepsen – 2023) Elemente aus Krimi, Thriller und psychologischem Drama und wirft dabei immer wieder Fragen zu Identität, Isolation und dem Einfluss der Umwelt auf den Menschen auf. Besonders gelungen ist die Art, wie Schlenz und Jepsen die Landschaft als fast eigenständigen Charakter in die Handlung integrieren – sie wird zum Spiegelbild der inneren Unruhe der Hauptfigur. »Der Bojenmann« von Kester Schlenz & Jan Jepsen bietet nicht nur Nervenkitzel, sondern regt auch zum Nachdenken an. Ein absolut empfehlenswerter Thriller für alle, die auf der Suche nach einer düsteren und fesselnden Lektüre sind. Dani Shapiro, Leuchtfeuer Aus dem Englischen von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann (c) 2025 hanserblau in der Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München Kester Schlenz / Jan Jepsen, Der Bojenmann (c) 2023 btb in der Penguin Random House Verlagsgruppe
21 Genuss Aus dem Parkrestaurant Liebe geht durch den Magen Auch in diesem Jahr lädt das Parkrestaurant Sie am Valentinstag zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis ein. Unser speziell kreiertes Valentinsmenü verspricht nicht nur ein Fest für die Geschmacksnerven, sondern auch einen Moment der Verzauberung für alle Genießer. Am Samstag, den 14. Februar, genießen Sie unser Valentinstags-Menü und können sich in feines Essen verlieben. Das Menü beginnt als Auftakt mit einem getrüffelten Selleriesüppchen, das bereits die Vorfreude auf die weiteren Gänge weckt. Danach können Sie zwischen zwei Hauptgerichten wählen: Für Fischliebhaber: Gebratener »Skrei« Winterkabeljau, serviert mit cremigem Risotto, zarten Austernpilzen und sonnigen Kirschtomaten. Und für Fleischgenießer: Zart gebratene Perlhuhnbrust, begleitet von einem bunten Ratatouille und aromatischen Rosmarinkartoffeln. Besonderes Highlight: Eine Rose für jede Dame. Das Menü ist für nur 29,90 € pro Person erhältlich. Und keine Sorge: Wer einzelne Gerichte bevorzugt, kann diese auch separat bestellen. Winterliches auf dem Teller In den Monaten Februar und März entführt das Parkrestaurant seine Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Geschmackswelten des Winters. Unsere Tageskarte präsentiert die Genüsse dieser Jahreszeit, wobei wir regionale und saisonale Zutaten in den Mittelpunkt stellen. Die kalte Jahreszeit beschert uns Gemüsesorten wie Steckrüben, die oft unterschätzte Wurzelknolle mit ihrer würzigen Süße. Schwarzwurzeln – auch der Winterspargel genannt – bringen eine einzigartige, erdige Note auf den Teller. Der kräftige Sellerie rundet das Gemüse-Trio mit seiner markanten Persönlichkeit ab. Tanzvergnügen Am Samstag, den 28. Februar 2026 und am Samstag, den 28. März 2026 öffnet das Parkrestaurant wieder seine Tanzfläche für alle Tanzliebhaber und solche, die es werden möchten: Jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr können Sie zu fröhlicher Musik das Tanzbein schwingen, neue Schritte wagen oder einfach die Freude an Bewegung und Musik genießen. Das Parkrestaurant verwandelt sich an diesen Nachmittagen in einen Ort der Begegnung und Lebensfreude. Ob Sie Walzer, Foxtrott, Swing oder moderne Tänze mögen – hier ist Platz für alle Tanzstile und Kenntnisstufen. n Team Parkrestaurant
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